📈 Cost-Average-Effekt: Funktionsweise regelmäßiger Investitionen
Wer in Wertpapiere investiert, stellt sich oft die Frage: Ist heute ein guter Tag zum Kaufen oder sind die Kurse zu hoch? Die Erfahrung zeigt: Den idealen Einstiegszeitpunkt erkennt man meist erst im Nachhinein – eine verlässliche Vorhersage ist kaum möglich.
Deshalb befassen sich viele Anleger:innen mit dem sogenannten Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt). Dabei geht es nicht um eine Prognose von Kursentwicklungen, sondern um einen rechnerischen Mechanismus: Statt einen größeren Betrag auf einmal zu investieren, wird in regelmäßigen Abständen derselbe Betrag angelegt. So verteilen sich die Käufe auf unterschiedliche Kursniveaus.