MiFID II & MiFIR


Die √ľberarbeitete Richtlinie √ľber M√§rkte f√ľr Finanzinstrumente¬†MiFID II¬†(Markets in Financial Instruments Directive, Richtlinie 2014/65/EU) und die dazugeh√∂rige Verordnung √ľber M√§rkte f√ľr Finanzinstrumente¬†MiFIR¬†(Markets in Financial Instruments Regulation, Verordnung (EU) Nr. 600/2014) sind seit 3. Januar 2018 wirksam und regeln die¬† Erbringung¬† von¬† Wertpapierdienstleistungen¬† in¬† einer¬† Vielzahl¬† von¬† Finanzinstrumenten¬† an¬† regulierten¬† Handelspl√§tzen sowie im over the counter-Handel (OTC).

Was bedeutet das f√ľr Kunden,
die Inhaber eines Wertpapierdepots sind?


Umfassende Information

Als Kunde profitieren Sie durch die Umsetzung von MiFID II von einem hohen Anlegerschutz und haben somit bei Produktauswahl, Produktinformation (PRIIP-KID’s) und beim Kostenausweis vor Orderaufgabe sowie beim gesammelten, jährlichen Kostenausweis noch mehr Transparenz.


Transparente Kommunikation

Telefonische und elektronische Kommunikation wird aufgezeichnet und f√ľnf Jahre archiviert. Im Einzelfall und sofern von der Finanzmarktaufsichtsbeh√∂rde gew√ľnscht auch sieben Jahre. Im Rahmen der¬†Verm√∂gensverwaltung¬†werden Beratungsprotokolle angefertigt. Wir stellen Ihnen auf Anfrage eine vollst√§ndige Kopie der Aufzeichnung in einem g√§ngigen Format zeitnah und kostenlos zur Verf√ľgung.
 

Beste Auftragsausf√ľhrung

Bei der easybank gibt es auch online die M√∂glichkeit, f√ľr bestimmte Finanzprodukte die beste Auftragsausf√ľhrung auszuw√§hlen (anstatt eines bestimmten Handelsplatzes). Entsprechend der Best Execution Policy und im Sinne des WAG 2018 wird Ihre Order dann im Durchschnitt und unter Ber√ľcksichtigung von Kurs, Kosten, Schnelligkeit, Wahrscheinlichkeit, Art und Umfang bestm√∂glich ausgef√ľhrt. Eine Ausf√ľhrung auf einem bestimmten Handelsplatz (weisungsgebundener Auftrag) ist trotzdem m√∂glich.


Detaillierte Informationen finden Sie hier:

MiFID II Kundeninformation:
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Best Execution
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Bericht Ausf√ľhrungsqualit√§t:
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MiFID II Allgemein


Seit 3.1.2018 k√∂nnen Kunden einen Vorabkostenausweis (einen so genannten ex ante-Beleg) im Orderprozess bei der easybank abrufen. Dieser ex ante-Beleg enth√§lt eine Sch√§tzung s√§mtlicher Kosten und Geb√ľhren, die im Zusammenhang mit beabsichtigen Transaktionen bei der easybank anfallen k√∂nnen. Wir d√ľrfen darauf hinweisen, dass die Kostendarstellung am ex ante-Beleg von den tats√§chlich anfallenden Kosten durchaus abweichen kann (Wechselkursschwankungen im Falle von W√§hrungsumrechnungen, nicht absch√§tzbare Performance, etc.) und verweisen deshalb f√ľr eine genaue Kontrolle auf das g√ľltige Konditionenverzeichnis bzw. auf die vereinbarten Geb√ľhren. Die Genauigkeit zur Vorabberechnung der Kosten und Geb√ľhren f√ľr alle Finanzprodukte und Handelspl√§tze wird laufend verbessert. Generische Kostenbelege werden auf der Website der easybank bereitgestellt.


Beispiel eines Fondssparplan-Kostenausweises: Download PDF

Die BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft (im Folgenden auch "easybank") ist ein Kreditinstitut gem√§√ü ¬ß1 Abs 1 BWG mit Sitz in 1100 Wien, √Ėsterreich. Das Kreditinstitut unterliegt den einschl√§gigen gesetzlichen Vorschriften insbesondere dem √∂sterreichischen Bankwesengesetzes und dem Wertpapieraufsichtsgesetz, jeweils in der geltenden Fassung.

Anschrift:
easybank Service Center
Wiedner G√ľrtel 11
1100 Wien

Weiterf√ľhrende Informationen:
Telefon: +43 662 2070 - 0, Telefax: +43 662 2070 - 111
E-Mail: brokerage@easybank.at
Internet: www.easybank.at
Rechtsform: Aktiengesellschaft (AG)
Sitz des Unternehmens: Wien (√Ėsterreich)
Firmenbuch Nr.:
205340x
Firmengericht: Handelsgericht Wien

Zuständige Aufsichtsorgane:
Finanzmarktaufsicht/Bankenaufsicht (FMA)
Otto-Wagner-Platz 5, 1090 Wien
Telefon: +43 1 24959 - 0, Telefax: +43 1 24959 - 5499
Internet: www.fma.gv.at

Europäische Zentralbank
Sonnemannstraße 20
60314 Frankfurt am Main


Naturgem√§√ü kann das Auftreten von Interessenkonflikten im Rahmen der Gesch√§ftst√§tigkeit eines Kreditinstitutes nicht g√§nzlich ausgeschlossen werden. Es k√∂nnen Konflikte zwischen den Interessen unserer Kunden, der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft, der mit uns in Gesch√§ftsverbindung stehenden Wertpapierfirmen und Wertpapierdienstleistungsunternehmen, oder der BAWAG P.S.K. sowie deren Mitarbeitern und deren pers√∂nlichen Interessen entstehen. Die BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft betrachtet es als Ziel Interessenkonflikte sowohl in der Bank als auch im Gesamtkonzern zu erkennen, um geeignete Vorkehrungen zur Vermeidung von Interessenkonflikten treffen zu k√∂nnen. Sollten Interessenkonflikte trotz aller organisatorischen und verwaltungstechnischen Vorkehrungen dennoch entstehen, ist es f√ľr die BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft von h√∂chster Priorit√§t diese Konflikte im besten Interesse der Kunden zu l√∂sen. Sollte dies trotz der vielen von der BAWAG P.S.K. getroffenen Ma√ünahmen nicht ausreichen, dass Kundeninteressen durch einen Interessenkonflikt beeintr√§chtigt werden, so legt die BAWAG P.S.K. Art und/oder Quelle des Interessenkonflikts dem Kunden offen, damit dieser vollinformiert eine Entscheidung √ľber die betroffene Wertpapier- oder Nebendienstleistung treffen kann. Die einzelnen von der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft getroffenen Ma√ünahmen zu Erkennung und Vermeidung von Interessenkonflikten stellen sich im einzelnen wie folgt dar:
 
Der Umgang mit Interessenkonflikten

Compliance
Den gesetzlichen Bestimmungen des Wertpapieraufsichtsgesetzes folgend, verf√ľgt die BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft √ľber eine umfassende Compliance-Organisation sowie einen Compliance-Officer. Kernaufgabe der Compliance neben der Verhinderung des Missbrauchs von Insider-Informationen und der Verhinderung von Marktmanipulation ist es, Interessenkonflikte zu erkennen, zu l√∂sen, die Ma√ünahmen zur Erkennung von Interessenkonflikten permanent zu √ľberwachen und, sofern erforderlich, zu adaptieren.
 
Chinese Walls
"Chinese Walls" also metaphorische "Chinesische Mauern" umgeben so genannte Vertraulichkeitsbereiche bei der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft. Damit wird sichergestellt, dass die Weitergabe von Informationen nicht das f√ľr den ordentlichen Gesch√§ftsablauf notwendige Ma√ü √ľberschreitet.


Marktmissbrauch
Entsprechende Richtlinien und Verhaltensnormen (z.B. der Standard Compliance Code) sollen in der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft Marktmissbrauch (Insiderhandel, Marktmanipulation) verhindern.


Abstandnahme von Geschäften
Ist ein Interessenkonflikt nicht zu verhindern, ist es oberstes Ziel der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft diesen im Interesse des Kunden zu l√∂sen. Die L√∂sung kann in der Offenlegung des bestehenden Interessenkonfliktes oder auch in der Abstandnahme vom Gesch√§ft bestehen.


Richtlinien f√ľr Mitarbeitergesch√§fte
Die Eigengesch√§fte von Mitarbeitern der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft unterliegen besonderen Regeln, welche darauf abzielen Interessenkonflikte zwischen Kunden der Bank und Mitarbeitern der Bank zu vermeiden oder im Falle des Auftretens zu l√∂sen. Die Einhaltung dieser Regeln wird vom Compliance-Officer √ľberwacht.


Geschenkannahme
Zuwendungen und Vorteile, deren Annahme ihre Unabh√§ngigkeit beeinflussen k√∂nnten, d√ľrfen von Mitarbeitern der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft weder gefordert noch angenommen werden.


Verg√ľtung
Die Verg√ľtungsregelungen der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft sind derart gestaltet, dass ein Mitarbeiter keinen unmittelbaren, einen Interessenkonflikt ausl√∂senden Vorteil aus einem erfolgten Gesch√§ftsabschluss erh√§lt.


Durchf√ľhrungspolitik / Zuteilung von Emissionen
In der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft ist eine Durchf√ľhrungspolitik definiert und umgesetzt, nach deren Regeln Kundenauftr√§ge ausgef√ľhrt werden und welche auch die Vorgehensweise der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft hinsichtlich der Zuteilung im Rahmen von Emissionen festlegt.


Prospekte
Zur Hintanhaltung von Interessenkonflikten im Rahmen von öffentlichen Angeboten und Börsenzulassungen von Wertpapieren gelten spezielle Offenlegungspflichten im jeweiligen Kapitalmarktprospekt.
 
Vorteile f√ľr die BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft
Allf√§llige Vorteile werden von der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft gem√§√ü den Regelungen des WAG 2018 ihren Kunden gegen√ľber offen gelegt.

Wir legen Ihnen gegen√ľber offen, dass die Bank von Emittenten, Kapitalanlagegesellschaften und Wertpapierfirmen/Wertpapierdienstleistungsunternehmen Bestandsprovisionen, damit einen prozentuellen Anteil an dem zu einem Stichtag oder √ľber einen Zeitraum gehaltenen Volumen bestimmter Verm√∂gensanlageprodukte, erh√§lt.

Im Fondsbereich ist das Entlohnungssystem unserer Kundenbetreuer derart gestaltet, dass aufgrund unterschiedlicher Bestandsprovisionen dem Kunden gegen√ľber kein Interessenkonflikt entstehen kann. Bestandsprovisionen der jeweiligen Fondsgesellschaften, welche die BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft f√ľr die Pflege der Kundenbest√§nde erh√§lt, werden auf Wunsch des Kunden jederzeit offen gelegt.

Bei einzelnen Emissionen wird der Bank zudem auch eine "Up-Front-Fee" gew√§hrt, die sich regelm√§√üig aus der Kursdifferenz zwischen einer unter-pari-Emission und dem Emissionskurs ergibt. Die H√∂he der Bestandsprovision und der "Up-Front-Fee" bei Emissionen variiert, kann aber bei der Bestandsprovision bis zu einem Prozent pro Jahr und bei der "Up-Front-Fee" einmalig bis zu drei Prozent betragen. Sonderaktionen der Bank, wie "Flat-Fees" oder "Free-Trade-Aktionen" aber auch das normale Handelsgesch√§ft werden regelm√§√üig durch Zahlungen von Starpartnern oder Direkthandelspartnern an die Bank gest√ľtzt. Auf Nachfrage des Kunden werden diesem weitere Einzelheiten offen gelegt.

Durch die Umsetzung der MiFID II-Richtlinie sind Kreditinstitute verpflichtet, ihre Kunden und potentielle Kunden, je nach Schutzbed√ľrftigkeit, in drei Kategorien einzuteilen: die geeignete Gegenpartei, den professionellen Kunden und den Privatkunden.

Die Gruppen im Einzelnen: 

  • Die geeignete Gegenpartei (das sind etwa die Handelspartner der Bank)
  • Der professionelle Kunde (hierunter subsumiert sind Kreditinstitute, Wertpapierfirmen, Fondsgesellschaften etc.)
  • Der Privatkunde (das sind schlie√ülich Privatpersonen, aber auch Firmen in allen m√∂glichen Gesellschaftsformen, Freiberufler oder Gewerbetreibende)


Das WAG 2018, als die MiFID-Richtlinie umsetzendes √∂sterreichisches Recht, regelt auch, dass sich unter bestimmten Voraussetzungen Privatkunden als professionelle Kunden (und umgekehrt) einstufen lassen k√∂nnen. Sofern nichts anderes mitgeteilt und vereinbart, wird ein Kunde von der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft als Privatkunde eingestuft, auch wenn der Kunde als professioneller Kunde oder geeignete Gegenpartei qualifiziert w√§re. Die BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft nimmt keine Einstufung in die Anlagekategorie ‚ÄěProfessioneller Kunde‚Äú vor.

Besonderen Wert legt die BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft auf die Auswahl ihrer Lagerstellen, derer sich die BAWAG P.S.K. zur Abwicklung von Wertpapiertransaktionen und der damit verbundenen Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren bedienen muss.
 

Haftung und Risiko

F√ľr die Verwahrung von Wertpapieren unterliegt die BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft nicht nur den Vertragsbestimmungen mit dem externen Drittverwahrer und dessen Allgemeinen Gesch√§ftsbedingungen sondern auch den Rechtsvorschriften und Gesch√§ftsusancen des Verwahrortes. Sowohl √∂sterreichische als auch in √Ėsterreich erworbene Wertpapiere werden in der Regel bei inl√§ndischen Drittverwahrern verwahrt, ausl√§ndische Wertpapiere hingegen im Heimatmarkt oder dem Lande des Erwerbs des jeweiligen Papiers.


Verwahrung

Die Verwahrung in √Ėsterreich erfolgt regelm√§√üig als Sammelverwahrung, was bedeutet, der Kunde bleibt anteiliger Miteigent√ľmer am Sammelbestand der Wertpapiere gleicher Gattung. Im Falle der Zahlungsunf√§higkeit des Verwahrers steht ihm somit ein Aussonderungsrecht zu. Im Ausland verwahrte Wertpapiere werden in der Regel in Wertpapierrechnung verbucht. Den Lagerort geben wir Ihnen auf der Wertpapierabrechnung bekannt. Kunden, die in Wertpapierrechnung Gutschriften erhalten, tragen anteilig alle, m√∂glicherweise eintretenden, Nachteile und Sch√§den an den in der Wertpapierrechung verbuchten und im Ausland verwahrten Wertpapiere, die den gesamten Deckungsbestand durch von der BAWAG P.S.K. Bank f√ľr Arbeit und Wirtschaft und √Ėsterreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft nicht zu vertretende Ma√ünahmen, Ereignisse oder Zugriffe Dritter treffen sollten. Die Auswahl eines Drittverwahrers durch die BAWAG P.S.K. erfolgt nach h√∂chsten bankinternen Sorgfaltsma√üst√§ben und Auswahlkriterien, wie Qualit√§tsanmutung, Bonit√§tseinstufungen international anerkannter Ratingagenturen, Bekanntheitsgrad und globaler Pr√§senz, wie nat√ľrlich auch nach den gesetzlich vorgesehenen Bestimmungen.

MiFID II Glossar
 

Die Produktpalette deckt keine substanzielle Anzahl der am Markt verf√ľgbaren Finanzinstrumente ab, sondern enth√§lt vorwiegend Finanzinstrumente, die von Einrichtungen emittiert oder angeboten werden, die in enger Verbindung zu der Wertpapierfirma stehen. Einbehaltung der Zuwendungen durch Dritte ist zugelassen, die dazu bestimmt sind, die Qualit√§t der jeweiligen Dienstleistung¬† f√ľr den Kunden zu verbessern. Die Existenz, Art und der Betrag der qualit√§tssteigernd verwendeten Zuwendungszahlungen ist dem Kunden offenzulegen.

So wird der Handel mit einem Finanzinstrument bezeichnet, bei dem ein Computeralgorithmus die einzelnen Auftragsparameter automatisch bestimmt.

Angemessenheit bezieht sich auf die Sachkenntnis und die Erfahrung des Kunden in dem Anlagebereich, auf den sich eine spezifische Produkt- bzw. Dienstleistungsart bezieht.

Eine Geb√ľhr, eine Provision oder ein anderer monet√§rer oder nicht-monet√§rer Vorteil, der in Verbindung mit der Erbringung einer Wertpapierdienstleistung von einem oder an einen Dritten (au√üer dem Kunden) gezahlt oder erhalten wird.

Bei einem genehmigten Ver√∂ffentlichungssystem (‚Äěapproved publication arrangement‚Äú ‚Äď APA) handelt es sich um ein System, unter dem die transaktionsausf√ľhrenden Wertpapierfirmen dazu verpflichtet sind, Nachhandelsberichte √ľber eine Stelle zu ver√∂ffentlichen, die die fr√ľhzeitige und sichere Konsolidierung und Ver√∂ffentlichung dieser Daten erm√∂glicht.

Approved Reporting Mechanism; ein ARM ist eine Stelle, die berechtigt ist, f√ľr eine Wertpapierfirma die Berichtspflichten nach Artikel 26 MiFIR zu erbringen.

Um europaweit einheitliche Regeln und Instrumente f√ľr die Sanierung und Abwicklung von Banken zu schaffen, wurde eine entsprechende EU-Richtlinie (Bank Recovery and Resolution Directive, Richtlinie zur Festlegung eines Rahmens f√ľr die Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen, ‚ÄěBRRD‚Äú) erlassen. Diese wurde in √Ėsterreich per Bundesgesetz √ľber die Sanierung und Abwicklung von Banken (‚ÄěBaSAG‚Äú) umgesetzt.

Das BaSAG regelt unter anderem die Beteiligung (‚ÄěBail-In‚Äú) von Gl√§ubigern einer Bank im Falle einer aufsichtsrechtlichen Abwicklung. Damit soll die Verwendung von Steuergeldern bei drohender Zahlungsunf√§higkeit einer Bank vermieden werden.

Ausf√ľhrungspolitik; Ausf√ľhrung von Kundenauftr√§gen sowie die Annahme und Weiterleitung dieser im besten Interesse des Kunden.

Die Clearingstellen der zentralen Gegenparteien tragen beim Clearing und der Abrechnung von Markttransaktionen den Großteil des Kreditrisikos der Käufer und Verkäufer.

Der Prozess der Erstellung von Abrechnungspositionen, darunter die Berechnung von Nettopositionen - und der Prozess der Pr√ľfung, ob Wertpapiere, Bargeld oder beides zur Erf√ľllung der Verpflichtungen zur Verf√ľgung stehen. Anders formuliert handelt es sich beim Clearing um den Prozess zur Steuerung des Risikos offener Positionen.

Jedes Medium, das es dem Kunden gestattet, an ihn pers√∂nlich gerichtete Informationen derart zu speichern, dass er sie in der Folge f√ľr eine f√ľr die Zwecke der Informationen angemessene Dauer einsehen kann, und das die unver√§nderte Wiedergabe der gespeicherten Informationen erm√∂glicht.

Ein Wertpapier, dessen Preis von einem oder mehreren Basiswerten (Underlyings) abhängig ist oder daraus abgeleitet wird. Bei einem Derivat handelt es sich um einen Vertrag zwischen zwei oder mehr Parteien.

Die Europ√§ische Bankenaufsichtsbeh√∂rde ist eine EU-Aufsichtsbeh√∂rde f√ľr das Bankwesen und eine der Europ√§ischen Aufsichtsbeh√∂rden.

Eignung bezieht sich auf die finanzielle Lage des Kunden, einschließlich seiner Fähigkeit, Verluste zu tragen, seine Anlageziele, einschließlich seines Anlagehorizonts, sein Risikoprofil und seine Risikotoleranz.

Im Rahmen der Neuerungen der √ľberarbeiteten EU-Richtlinie MiFID II und der damit verbundenen Anforderungen in Bezug auf den Algorithmushandel bietet die Bank¬†seit 01.01.2018 keine Folge-Order mehr an. Alle anderen Orderarten sind nach wie vor m√∂glich.

Die Verordnung √ľber europ√§ische Marktinfrastrukturen.

Die Europ√§ische Wertpapier- und Marktaufsichtsbeh√∂rde ist eine EU-Aufsichtsbeh√∂rde f√ľr das Finanzwesen und eine der Europ√§ischen Aufsichtsbeh√∂rden.

Die reine Ausf√ľhrung von Kundenauftr√§gen oder die Annahme und √úbermittlung von Kundenauftr√§gen mit oder ohne Nebendienstleistungen bei Dienstleistungen mit Bezug zu Finanzinstrumenten.

Seit 3.1.2018 k√∂nnen Kunden einen Vorabkostenausweis (einen so genannten ex ante-Beleg) im Orderprozess bei easybank abrufen. Dieser ex ante-Beleg enth√§lt eine Sch√§tzung s√§mtlicher Kosten und Geb√ľhren, die im Zusammenhang mit beabsichtigen Transaktionen bei easybank anfallen k√∂nnen. Wir d√ľrfen darauf hinweisen, dass die Kostendarstellung am ex ante-Beleg von den tats√§chlich anfallenden Kosten durchaus abweichen kann (Wechselkursschwankungen im Falle von W√§hrungsumrechnungen, nicht absch√§tzbare Performance, etc.) und verweisen deshalb f√ľr eine genaue Kontrolle auf das g√ľltige Konditionenverzeichnis bzw. auf die vereinbarten Geb√ľhren. Die Genauigkeit zur Vorabberechnung der Kosten und Geb√ľhren f√ľr alle Finanzprodukte und Handelspl√§tze wird laufend verbessert. Generische Kostenbelege werden auf der Website der easybank¬†bereitgestellt.

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