AKTIEN IM FOKUS: Ausverkauf im Chipsektor hält an - Infineon & Co weiter dabei
Der globale Ausverkauf nach starkem Lauf setzt sich am Montag ein Stück weit auch bei deutschen Chipwerten fort. Am Freitag waren die Verluste an der US-Börse Nasdaq wegen Gewinnmitnahmen immer größer geworden und dies zeigte sich zu Wochenbeginn dann teils noch stärker an den technologielastigen Börsen in Asien. Vor allem in Südkorea ging es abwärts.
Hierzulande war der Infineon-Kurs
Auch Unternehmen, die mit der Chipbranche in direkter Verbindung
stehen, leiden neuerdings. Der Waferhersteller Siltronic
Der Marktbeobachter Stephen Innes sprach von einem "schwarzen Montag" in Südkorea, wo der Handel eine Zeit lang wegen der Turbulenzen pausierte. Der Kospi bewegte sich dann zuletzt in Seoul mit mehr als acht Prozent im Minus nach etwa neun Prozent im frühen Handel. "Wenn sich der heißeste Tummelplatz plötzlich in eine hektische Fluchtsituation verwandelt, bleibt das den Händlern nicht verborgen", erklärte der Managing Partner bei SPI Asset Management.
An der New Yorker Nasdaq waren die Kursverluste am Freitag auf fast
fünf Prozent ausgeweitet worden. Die zuletzt besonders heiß
gelaufenen Aktien der Chipkonzerne ARM
ISIN DE000A0WMPJ6 DE0006231004 DE000A1K0235 DE0007461006 DE000WAF3001
AXC0087 2026-06-08/09:19
Relevante Links: Infineon Technologies AG, PVA TePla AG, Aixtron SE, Süss MicroTec SE, Siltronic AG, Marvell Technology Inc., Micron Technology Inc., Advanced Micro Devices Inc., Arm Holdings