dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende
ROUNDUP 3/Auftritt bei Trump: Audi will neues Werk in den USA bauen
PERRY/INGOLSTADT - Der deutsche Autohersteller Audi will für vier
Milliarden Dollar (3,6 Mrd. Euro) ein neues Werk im Bundesstaat
Georgia bauen und damit erstmals in den USA produzieren. Die
Volkswagen -Tochtergesellschaft plant die Produktion
von 200.000 Sportgeländewagen (SUV) jährlich, rund 4.500
Arbeitsplätze sollen in Georgia entstehen. US-Präsident Donald Trump
kündigte das Projekt überraschend auf einer Wahlkampfveranstaltung
in Perry (Georgia) an. Dazu kam Audi-Vorstandschef Gernot Döllner
auf die Bühne. Er dankte Trump für dessen Unterstützung.
ROUNDUP: Frasers Group übernimmt bei Hugo Boss absolute Mehrheit
METZINGEN - Die britische Frasers Group hat beim
Bekleidungshersteller Hugo Boss nun die absolute
Mehrheit der Aktien. Sie hält 50,08 Prozent der Anteile an dem
Unternehmen, wie die Briten mitteilten. Frasers kann auf
Hauptversammlungen alle einfachen Beschlüsse wie Gewinnverwendung
oder Entlastung des Vorstands mit einfacher Mehrheit allein
entscheiden. Wenn nicht alle Aktionäre vertreten sind, genügen dafür
auch schon entsprechend geringere Stimmanteile - faktisch hat
Frasers also schon länger das Sagen bei Hugo Boss. Die Beteiligung
der Briten hatte zuletzt 47,89 Prozent betragen, sodass zur
Übernahme der Mehrheit nicht mehr viel fehlte.
ROUNDUP/Heimsieg gegen Frankfurt: BVB legt an der Tabellenspitze vor
DORTMUND - Nach dem Kraftakt feierten die BVB-Profis
mit ihren Fans vor der Südtribüne den Sprung an die Tabellenspitze,
Trainer Niko Kovac umarmte erleichtert seine Spieler. Nach den
strapaziösen Reisen quer durch Europa haben die Schwarz-Gelben mit
einem hart erkämpften 1:0 (0:0) im Traditionsduell mit Eintracht
Frankfurt die Bühne bereitet für den Klassiker beim FC Bayern am
nächsten Samstag. "Wir sind ungeschlagen, gehen nächste Woche zu den
Bayern und wollen da ein gutes Spiel machen", sagte
Nationalverteidiger Nico Schlotterbeck beim TV-Sender Sky.
VW-Tarifstreit: Das ist der Fahrplan für die nächsten Wochen
WOLFSBURG - Im Ringen um schärfere Sparmaßnahmen steuert Volkswagen
auf einen heißen Winter zu. Der Autobauer will im
großen Stil Stellen streichen und Milliarden einsparen. Die IG
Metall macht dagegen mobil. In einem Monat beginnen die
Verhandlungen über einen der größten Firmentarifverträge in
Deutschland. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:
Roche erzielt Fortschritte mit Nierenmedikament Sefaxersen
BASEL - Roche hat in einer Zwischenanalyse einer
Phase-III-Studie mit dem Prüfmedikament Sefaxersen bei Patienten mit
IgA-Nephropathie (IgAN) positive Ergebnisse erzielt. Das Medikament
verringerte die Proteinurie nach 37 Wochen gegenüber Placebo
statistisch signifikant um 43,1 Prozent, wie der Pharmakonzern am
Freitag mitteilte.
Novartis legt positive Daten zu Remibrutinib bei Multipler Sklerose
vor
BASEL - Der Pharmakonzern Novartis hat mit einem
Wirkstoff Remibrutinib in Studien der klinischen Phase-III
ermutigende Resultate erzielt. Das Medikament wurde dabei im Einsatz
gegen schubförmige Multiple Sklerose untersucht. Die
zulassungsrelevanten Studien Remodel-1 und Remodel-2 hätten dabei
einen signifikant deutlicheren Rückgang an Schüben ergeben, als beim
Vergleichswirkstoff Teriflunomide, teilte Novartis am Freitag mit.
Konkret kam es noch zu rund einem Schub in 13 Jahren.
Ryanair streicht Angebot am BER deutlich zusammen
SCHÖNEFELD - Die irische Fluggesellschaft Ryanair
streicht ihr Angebot am Hauptstadtflughafen BER ab heute erheblich
zusammen. Insgesamt zwölf Verbindungen nimmt das Unternehmen zum
Start des Winterflugplans an diesem Sonntag aus dem Programm, wie
Ryanair und die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB)
mitteilten. Sechs davon - Palermo, Marseille, Triest, Reggio
Calabria, Tallinn und Pisa - sind laut FBB vom BER aus dann gar
nicht mehr direkt erreichbar.
Wegen hoher Nachfrage: E-Autos werden teurer
FRANKFURT/BOCHUM - Elektroautos werden in Deutschland immer
beliebter, aber gleichzeitig auch teurer. Die Nachfrage der
Verbraucher steigt auch, weil gleichzeitig der Treibstoff für die
bislang dominierenden Verbrennermodelle immer kostspieliger wird.
Nach Hacks: OpenAI will Spitzen-KI ohne Internet trainieren
SAN FRANCISCO - Nach eigenständigen Hacking-Attacken durch seine
Künstliche Intelligenz (KI) will der ChatGPT-Entwickler OpenAI die
leistungsstärksten KI-Modelle ohne Internet-Zugang trainieren. Man
sehe das als die verantwortungsvolle Herangehensweise beim aktuellen
Stand der Kontrollsysteme und der Internet-Sicherheit, hieß es zur
Erklärung in einem Blogeintrag von OpenAI.