Aktien Wien Schluss: ATX nach EZB-Entscheid knapp über Vortag
Die Wiener Börse hat am Donnerstag nach der
Bekanntgabe der EZB-Zinsentscheidung etwas höher geschlossen. Der
Leitindex ATX
Zudem wurde der Inflationsausblick für die beiden nächsten Jahre angehoben. An den Terminmärkten stellt man sich nun darauf ein, dass eine weitere Zinserhöhung bereits im Dezember kommen wird. Dies belastete die Aktienkurse aber nur wenig im Verlauf.
Neben der soliden Konjunktur spricht nach Einschätzung der Helaba-Analysten vor allem die deutlich oberhalb des EZB-Ziels liegende EWU-Inflation für eine restriktivere Geldpolitik. Es wird befürchtet, dass die weiterhin hohen Energiepreise zu neuen Preisschüben führen und sich die Inflation auf einem erhöhten Niveau verfestigen könnte, hieß es von den Experten weiter.
Am österreichischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine sehr
dünne Meldungslage vor. Von Analystenseite meldete sich die Baader
Bank und revidierte ihr 6-Monats-Kursziel für die Aktien des Verbund
Ein deutliches Minus in Höhe von 4,4 Prozent musste die Wienerberger
Bei den schwergewichteten Banken gab es außer bei der Raiffeisen
Bank International
Im Technologiebereich erhöhten sich die AT&S
Uneinheitlich zeigten sich die Bauaktien. Strabag
ISIN AT0000999982
AXC0246 2026-09-10/18:20
Relevante Links: Vienna Insurance Group AG, PORR AG, Raiffeisen Bank International AG, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Erste Group Bank AG, Wienerberger AG, STRABAG SE, VERBUND AG, BAWAG Group AG, UNIQA Insurance Group AG