Aktien Frankfurt: Geopolitik belastet Dax - Quartalszahlen nur leichte Stütze
Gut aufgenommene Quartalszahlen haben am
Mittwoch Verluste im Dax
Der deutsche Leitindex verlor gegen Mittag 0,33 Prozent auf 25.378 Punkte. Im frühen Handel war er noch bis auf 25.565 Punkte gestiegen. Dieses Niveau erwies sich aber wie schon an den beiden Vortagen als zu hohe Hürde.
Der MDax
Erstmals seit dem vorläufigen Stopp der US-Angriffe auf Ziele im Iran haben Teherans Streitkräfte nach Darstellung des US-Militärs mehrere ballistische Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgefeuert. Laut dem US-Regionalkommando Centcom sind alle Geschosse abgefangen worden.
Bei der zweiten Zinsentscheidung der Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh rechnen die meisten Beobachter erneut nicht mit einer Änderung beim Leitzins, sodass dieser zum fünften Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent bleiben dürfte. Die Diskussion über eine mögliche Zinserhöhung hat zuletzt aber wieder zugenommen. Der Iran-Krieg sorgt weiter für große Verunsicherung.
Verunsichert sind auch die Anleger im Halbleitersektor. In diesem
ging es in den USA und in Asien erneut bergab. Bedenken, dass sich
die immens hohen Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) nicht
rechnen könnten, sowie Sorgen vor Konkurrenz aus China trüben die
Stimmung ein. Zudem enttäuschte der südkoreanische Hersteller SK
Hynix
In der Berichtssaison geht es unterdessen rund mit zahlreichen
Bilanzvorlagen von Unternehmen aus dem Dax, MDax und SDax
Der Energiekonzern RWE
Ein Festhalten an den Jahresprognosen schien im MDax die Anleger von
Auto1
Der Windturbinen-Hersteller Nordex
Im SDax profitierten die Anteile des Auto- und Industriezulieferers
Stabilus
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0182 2026-07-29/12:07
Relevante Links: BASF SE, SK hynix, Inc., AUTO1 Group SE, Medios AG, Aixtron SE, Nordex SE, Stabilus SE, RWE AG, Deutsche Bank AG, Infineon Technologies AG