Aktien Frankfurt: Leichte Verluste - Ölpreise legen kräftig zu
Nach den jüngsten Kursgewinnen haben sich die
Anleger am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag bedeckt gehalten. Für
Unsicherheit sorgten die weiter steigenden Ölpreise und
Gewinnmitnahmen bei Chipwerten als Reaktion auf einen enttäuschenden
Ausblick von STMicroelectronics
Der Leitindex Dax
Steigende Ölpreise wegen der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg schürten weiter Inflationsängste und blieben damit ein Problem für die Märkte. Der Preis für die Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im September stieg über die Marke von 98 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Zudem erklärten vom Iran unterstützte Huthi-Milizen, sie hätten zwei saudi-arabische Tanker im Roten Meer angegriffen; dies verschärft den Nahostkonflikt weiter und droht zu schwerwiegenderen Versorgungsunterbrechungen zu führen.
Als Belastung hinzukam, dass die nach US-Börsenschluss vorgestellten
Zahlen der US-Konzerne die Anleger nicht überzeugten - obwohl der
Internetriese Alphabet
Die Augen richten sich auch auf die Europäische Zentralbank (EZB), die ihren Leitzins voraussichtlich bestätigen wird. "Die Notenbank hat keinen Grund, sich heute festzulegen - und genau darin liegt ihre größte Stärke", glaubt der Portfoliomanager Jörg Held vom Fondsanbieter Ethenea. Mit großer Spannung werden die Signale für die nächste Sitzung im September erwartet, für die viele Ökonomen von einer erneuten Leitzinserhöhung ausgehen.
STMicroelectronics
Hinsichtlich der Berichtssaison hierzulande gewannen die Papiere von
Daimler Truck
Aus der Brache gab es aber auch eine schlechte Nachricht: Der
Zulieferer Stabilus
Die Vorzugsaktien von Sartorius
--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0167 2026-07-23/12:13
Relevante Links: SAP SE, TRATON SE, STMicroelectronics N.V., Süss MicroTec SE, Stabilus SE, Sartorius AG, Daimler Truck Holding AG, Volkswagen AG, Infineon Technologies AG, Alphabet Inc.