Aktien Wien Schluss: ATX dreht knapp ins Minus
Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch mit leichten Verlusten aus dem Handel verabschiedet. Der ATX drehte zum Sitzungsende leicht ins Minus und fiel um 0,08 Prozent auf 6.095,30 Punkte. Damit entfernte sich der österreichische Leitindex nach den Vortagesabschlägen etwas weiter von seinem Rekordhoch auf Schlusskursbasis am Pfingstmontag bei 6.148,24 Zählern.
Eine finale Einigung zwischen den USA und Iran lässt weiter auf sich warten, wobei Hoffnungen auf ein Abkommen dominieren, schrieben die Helaba-Analysten.
Am Wiener Aktienmarkt rückte Porr
Laut Erste Group lagen die veröffentlichten Ergebnisse für das abgelaufene Jahresviertel im Rahmen der Erwartungen. Warburg Research hat die Kaufempfehlung "Buy" für die Porr-Aktien nach der Zahlenvorlage des Baukonzerns bekräftigt. Das Kursziel wurde mit 43,00 Euro beziffert. Die Zahlen für das erste Quartal seien solide und entsprächen den Erwartungen, hieß es.
Ins Blickfeld rückte auch mit Berichten die KTM-Mutter Bajaj Mobility. Internationale und österreichische Medien berichteten über "Alibi-Zulassung" bei KTM-Enduro-Motorrädern. In der Szene gilt das Vorgehen als offenes Geheimnis. Es geht um PS und Abgaswerte. Der kriselnde österreichische Motorradbauer verkaufe Bikes mit einer Zulassung, die nicht für den eigentlichen Einsatz gedacht sei, so ORF und "Der Standard". Die KTM AG wies die in aktuellen Medienberichten erhobenen Vorwürfe, KTM würde illegale Motorräder in Verkehr bringen, entschieden zurück. Die Bajaj-Aktien dämmten die Abschläge bis zum Handelsschluss auf 5,5 Prozent ein, nachdem in der Früh noch ein Kursverlust von mehr als elf Prozent aufgewiesen wurde.
Im Übernahmewettbewerb um die Addiko Bank haben sich deren Vorstand
und Aufsichtsrat gegenüber den Aktionären für eine Annahme des
Angebots der Raiffeisen Bank International (RBI)
Andritz
Verbund-Anteilsscheine
Unter den weiteren Schwergewichten ermäßigten sich die OMV-Titel
ISIN AT0000999982 AT0000743059
AXC0258 2026-05-27/18:05
Relevante Links: OMV AG, VERBUND AG, PORR AG, Raiffeisen Bank International AG, Andritz AG