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ROUNDUP: Aixtron erhält Auftrag für mehrere Systeme zum KI-Netzwerk-Ausbau

Der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron hat einen Auftrag für mehrere Maschinen zur Herstellung von indiumphosphidbasierter Bauelemente erhalten. Der US-Technologiekonzern Lumentum habe mehrere G10-AsP-Systeme bestellt, teilte das Unternehmen am Dienstag in Herzogenrath mit. Lumentum ist den Angaben nach ein weltweit führender Anbieter von optischen und photonischen Technologien für Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Rechenzentren. Die im MDax notierte Aixtron-Aktie legte zuletzt um rund 1,8 Prozent auf 51,26 Euro zu.

Die Bestellung spiegele die wachsende Nachfrage nach Lasern und Detektoren auf Basis des wichtigen Halbleitermaterials Indiumphosphid wider, teilte Aixtron weiter mit. Diese würden für schnelles Wachstum groß angelegter KI-Rechenzentrumsnetzwerke benötigt. Finanzielle Details wurden nicht bekanntgegeben, eine solche Maschine kostet aber in der Regel rund vier Millionen Euro. Da es sich bei dem Auftrag um mehrere G10-AsP-Systeme handelt, dürfte der Auftragswert mindestens im zweistelligen Millionen-Bereich liegen.

Nach Einschätzung von Analyst Om Bakhda vom Analysehaus Jefferies beginnen die Opto-Aufträge für Aixtron gerade erst anzuziehen, da die Kapazitäten der Laserhersteller nach wie vor begrenzt seien.

Die Aixtron-Aktie ist wegen des Booms der Chipbranche infolge des KI-Hypes seit einiger Zeit stark gefragt. Seit Ende 2025 hat sich der Kurs fast verdreifacht; in den vergangenen zwölf Monaten sogar mehr als vervierfacht. Der Börsenwert liegt inzwischen bei fast sechs Milliarden Euro./mne/tav/jha/

 ISIN  DE000A0WMPJ6

AXC0177 2026-05-19/13:52

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