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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Stabil trotz Iran-Krieg - Strategen: Kaufchance

Die US-Börsen haben sich am Montag trotz des Iran-Kriegs stabil gezeigt. Sowohl die Experten von JPMorgan als auch von Morgan Stanley sehen in Kursschwächen Kaufgelegenheiten für längerfristig orientierte Anleger. Von den ISM-Daten zur Stimmung in der US-Industrie gingen derweil gemischte Impulse aus.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,15 Prozent tiefer auf 48.904,78 Punkte. Mitte Februar war der wohl bekannteste Index der Wall Street erstmals über 50.500 Punkte geklettert.

Der marktbreite S&P 500 zeigte sich zum Wochenstart mit plus 0,04 Prozent auf 6.881,62 Zähler nahezu unverändert. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,13 Prozent auf 24.992,60 Punkte nach oben.

Am Wochenende hatten die USA und Israel den Iran angegriffen und unter anderem das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet. Aktuell werden weiter Ziele angegriffen, die Teheran mit Gegenschlägen auf Israel und andere Länder beantwortet.

Der Ölpreis schoss in die Höhe. Zeitweise erreichte Brent-Öl den höchsten Stand seit Juli 2024 und US-Öl stieg mit etwas über 75 US-Dollar auf den höchsten Stand seit Juni 2025. Im Sommer vor einem Jahr hatte das US-Militär Anlagen des Iran angegriffen. Laut Morgan Stanley müsste der WTI-Ölpreis allerdings auf 100 Dollar je Barrel steigen, um den bullischen Ausblick für US-Aktien in den nächsten sechs bis zwölf Monaten negativ zu beeinflussen.

Mit Blick auf den viel beachteten ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Februar ging dieser zwar im Vergleich zum Vormonat zurück, aber weitaus moderater als erwartet. Er liegt zudem weiter klar über der Schwelle, die auf Wachstum hindeutet. Zugleich war jedoch auch die Preisentwicklung stark, was wiederum Inflationssorgen Vorschub leistet und die Hoffnung auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank dämpft.

Aktien aus der Tourismusbranche, etwa von Hotelketten oder Fluggesellschaften, gaben nach. Wynn Resorts oder Hilton verloren jeweils etwas mehr als 4 Prozent. Fluggesellschaften wie United Airlines oder American Airlines büßten 2,9 und 4,2 Prozent ein.

Unter den Öl- und Rüstungspapieren, die gefragt waren, legten ConocoPhillips um 4,2 Prozent zu. ExxonMobil und Chevron stiegen um jeweils etwas mehr als 1 Prozent. Die Rüstungsaktien RTX gewannen 4,7 Prozent und die von Lockheed Martin 2,8 Prozent. Lockheed beliefert die US-Armee mit dem THAAD-Raketenabwehrsystem.

Unter den sogenannten Glorreichen Sieben gab es mehr Gewinner als Verlierer: Amazon und Alphabet gaben nach. Apple , Tesla , Meta , Microsoft und Nvidia legten zu. Unter ihnen ragte der KI-Chiphersteller mit einem Plus von 2,9 Prozent am deutlichsten heraus. Damit war die Aktie auch Spitzenwert in Dow Jones.

AES sackten um fast 18 Prozent ab. Global Infrastructure Partners von BlackRock und die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT einigten sich darauf, den US-Energiekonzern für 15 Dollar je Aktie in bar oder rund 10,7 Milliarden Dollar zu übernehmen. Das entspricht einem Abschlag von etwas mehr als 13 Prozent auf den Schlusskurs am Freitag./ck/jha/

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

 ISIN  US2605661048  US6311011026  US78378X1072

AXC0379 2026-03-02/22:26

Relevante Links: Tesla Inc., Wynn Resorts Limited, Meta Platforms Inc., Microsoft Corp., Apple Inc., Lockheed Martin Corporation, American Airlines Group Inc., AES Corporation, Amazon.com Inc., United Airlines Holdings Inc., ConocoPhillips Inc., Exxon Mobil Corporation, NVIDIA Corporation, Alphabet Inc., RTX Corporation

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