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News aus dem Börse Express PDF vom 14.02.2024: Varta steht still - News von Addiko Bank, ams-OSRAM, Andritz, CA Immo, EuroTeleStites, Flughafen Wien, Marinomed, Porr, A1 Group Telekom Austria, Verbund, Wienerberger…

Varta steht nun still

Varta wurde Opfer eines Cyberangriffs und hat seine Systeme vom Netz genommen. Betroffen sind fünf Produktionsstätten und die Verwaltung. Über Auswirkungen und Schäden ist noch nichts bekannt.

 

Soll / Ist Telekom Austria erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 5,25 Milliarden Euro (+4,9%), ein EBITDA von 1,92 Mrd. Euro (+4,7%) ein EBIT von 911 Mio. (+4,5%) und einen Überschuss von 646 Mio. Euro (+1,8%) - entsprechend 0,97 Euro je Aktie (nach 0,95). Die Bloomberg-Konsens-Analysten-Schätzung für den Umsatz lag bei 5,24 Mrd. Euro, für das EBITDA bei 1,90 Milliarden, das EBIT bei 923,4 Mio. und unterm Strich sollten 636,2 Millionen herauskommen. Aktuell gibt es von Analysten 6 Kaufen, 3x Halten und 0x Verkaufen als Empfehlung bei einem mittleren Kursziel von 8,4 Euro - Potenzial: plus 5 Prozent.

 

Die Randeffekte der Zinsentscheidungen setzen die Märkte unter Umsetzungsdruck

Je schwieriger es Firmen fällt, neues Geld für Expansion oder technologische Entwicklung zu bekommen, umso eher weckt es die Konkurrenz ... mit mehr Finanzflexibilität auf, sich Umsatz, Marktanteile oder Wissen durch Beteiligungen oder gar Übernahmen zu holen. (Wolfgang Matejka)

 

Life Style

Wien: Theater Drachengasse: „N“

Beatrice Turin rockt Big Apple

Andreas Vitasek - „Spätlese“

 

MIX

»Analysen zu österreichischen Aktien. Deutsche Bank bestätigt für ams-OSRAM die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 2,50 auf 2,75 CHF. Letzter Schlusskurs: 2,226 CHF - durchschnittliches Kursziel: 32,60 CHF. HSBC bestätigt für Andritz die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 65,0 auf 72,0 Euro. Letzter Schlusskurs: 56,7 Euro - durchschnittliches Kursziel: 69,52 Euro. SRC Research bestätigt für CA Immo die Empfehlung Kaufen - und reduziert das Kursziel von 36,0 auf 33,0 Euro. Nun nicht mehr das höchste aller Kursziele. Letzter Schlusskurs: 29,65 Euro - durchschnittliches Kursziel: 29,50 Euro. Morgan Stanley bestätigt für Wienerberger die Empfehlung Übergewichten - und erhöht das Kursziel von 34,0 auf 35,0 Euro. Letzter Schlusskurs: 32,24 Euro - durchschnittliches Kursziel: 34,19 Euro. < »Addiko Bank. Beginn der Quiet Period vor den Quartalszahlen am 06. März.< »EuroTeleSites. Auf einer Pro-forma-Basis für das Gesamtjahr 2023 gibt es einen Umsatzanstieg von 6 Prozent auf 246 Mio. Euro (2022: 232 Mio. Euro). Eine Neubewertung der Vermögenswerte der EuroTeleSites-Türme wurde durchgeführt und werde derzeit geprüft. 2022 lag der Betriebsgewinn (EBITDA) bei 127 Mio. Euro. Für 2023 wird der Wert in einer Präsentation auf der Firmenhomepage Pro-forma mit 134 Mio. Euro angegeben. 2024 wird in rund 5prozentiges Umsatzwachstum angestrebt.< »Flughafen Wien legen auch im ersten Monat 2024 deutlich zu: Im Jänner 2024 stieg das Passagieraufkommen um 12,0% auf 2.325.772 Reisende in der Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) und um 9,5% auf 1.828.557 Reisende am Standort Wien. Das Frachtaufkommen in der Gruppe stieg um 11,0% auf 807.069 Tonnen.< »Marinomed erzielte 2023 laut vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 9,2 Mio. Euro - ein Rückgang um 18,6%. Dies ist in erster Linie auf ein geringeres Auftragsvolumen infolge hoher Lagerbestände der Carragelose-Partner zurückzuführen. Es wird auch davon ausgegangen, dass die Umsätze mit Carragelose in der ersten Jahreshälfte weiter zurückgehen werden. Die Ergebnisse für das Gesamtjahr gibt’s am 16. April.< »Porr, ORTNER und ELIN haben den Auftrag für die Süderweiterung der Terminal-Infrastruktur des Flughafen Wienerhalten. Das Auftragsvolumen für die ARGE liegt bei 265 Mio. Euro. Geplant sind neben Busgates, Aufenthalts- und Loungebereichen auch umfangreiche Shopping- und Gastronomieflächen. 2027 soll die Terminal-Süderweiterung eröffnet werden.< »Varta hat nach einem Hackerangriff seine IT-Systeme und die Produktion heruntergefahren.< »Varta II. Laut Bloomberg-Meldung reduzierte Sih Partners die Netto-Short-Position um 6,12% auf nun 1,84 Prozent des Aktienkapitals. Die offiziell gemeldeten Leerverkaufspositionen machen insgesamt 3,71% des Kapitals aus.< »Verbund. Für 2023 soll es eine Dividende in Höhe von 3,40 Euro geben, dazu eine Sonderdividende von 0,75 Euro. Für 2022 waren es 2,44 Euro Dividende und 1,16 Euro Sonderdividende. Aufsichtsrat und Aktionäre müssen noch zustimmen.< »Internationale Unternehmensnews. Der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony hat in seinem wichtigen Weihnachtsquartal von einer regen Nachfrage in seiner Spiele- und Netzwerksparte profitiert. Allerdings lief das Geschäft mit der Spielekonsole PS5 schlechter als erwartet. Für das Gesamtjahr bis Ende März rechnet der Konzern deshalb mit etwas weniger Erlös als bisher: Angepeilt sind nun 12,3 Billionen japanische Yen (76,3 Mrd Euro), nachdem die Prognose noch vor drei Monaten auf 12,4 Billionen angehoben worden war. In den ersten neun Monaten stieg der Erlös um ein Fünftel auf gut 9,5 Billionen Yen. Einen Tick zuversichtlicher für das Gesamtjahr ist der Vorstand dennoch für sein operatives Ergebnis und den Überschuss. Demnach soll der auf die Aktionäre entfallende Gewinn nun bei 920 Milliarden Yen liegen. Im Vorjahr hatte Sony allerdings noch gut 1 Billion Yen verdient. Nach drei Quartalen lag der Gewinn unter dem Strich bei knapp 790 Milliarden Yen, im Vergleich zum Vorjahr waren das fast zehn Prozent weniger. Abseits der Quartalsbilanz kündigte der Konzern an, dass er sich von Teilen seiner Finanzsparte trennen will. Diese sollen im Oktober 2025 abgespalten und an die Börse gebracht werden. Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat zum Jahresauftakt rote Zahlen geschrieben. Mitverantwortlich waren erneute Wertberichtigungen auf das Stahlgeschäft wegen gestiegener Zinsen und eines damit einhergehenden höheren Kapitalkostensatzes. Netto wies Thyssenkrupp einen Verlust von 314 Millionen Euro aus, nach einem Gewinn von 75 Millionen Euro im Vorjahr. Die Abschreibungen beliefen sich auf rund 200 Millionen Euro. Sinkende Preise und eine geringere Nachfrage im Stahlgeschäft, insbesondere von Automobilkunden ließen das um Sondereffekte bereinigte EBIT um die Hälfte auf 84 Millionen Euro sinken. Der Umsatz ging wegen der gesunkenen Nachfrage und des niedrigeren Preisniveaus um neun Prozent auf knapp 8,2 Milliarden Euro zurück. Thyssenkrupp zeigt sich für das Geschäftsjahr 2023/24 sowohl beim Umsatz als auch beim Jahresergebnis pessimistischer. So dürfte der Umsatz nun in etwa auf Vorjahresniveau liegen, nachdem das Unternehmen bislang von einem leichten Wachstum ausging. Unter dem Strich dürfte lediglich noch ein ausgeglichenes Ergebnis stehen. Hier ging man zuletzt von einem niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Gewinn aus.<

 

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