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Flughafen-Skylink - Justiz wertet RH-Bericht aus
Die Staatsanwaltschaft Korneuburg sieht in dem vergangene Woche veröffentlichten Rohbericht des Rechungshofes (RH) zum Flughafen Wien-Terminal Skylink eine "sehr interessante Informationsquelle" und prüft eine Ausweitung ihrer Ermittlungen, berichtet die Tageszeitung "Die Presse" in ihrer Samstagausgabe.
In dem offiziell noch unter Verschluss gehaltenen Dokument gebe es Passagen die wahrscheinlich "strafrechtliche Relevanz" hätten, vor allem um mögliche Verstösse gegen das Vergabegesetz. Für die verantwortlichen Manager der Flughafen Wien AG gilt die Unschuldsvermutung. Der Terminal soll nach aktuellem Stand bis zu knapp eine Milliarde Euro kosten - statt ursprünglich geplanter 420 Mio. Euro.
In einer nur zweistündigen Sitzung hat der Aufsichtsrat am Freitagabend den RH-Bericht diskutiert und das Management aufgefordert, bis zum 4. Oktober eine Stellungnahme zu dem umfangreichen RH-Prüfungsergebnis abzugeben. Personalentscheidungen sind laut Aufsichtsratschef Christoph Herbst keine getroffen worden. Die nächste Sitzung des Kontrollgremiums wird voraussichtlich erst nach der Wiener Wahl am 10. Oktober stattfinden.
Danach - so mutmassen Beobachter - werden einzelne, wenn nicht alle drei amtierenden Vorstände ausgetauscht werden. So "dürfte sich bei der Mehrheit der Aufsichtsräte die in den vergangenen Monaten gewonnene Einsicht gefestigt haben, dass der gesamte Vorstand ausgetauscht gehört", meint etwa die "Presse". (APA)
In dem offiziell noch unter Verschluss gehaltenen Dokument gebe es Passagen die wahrscheinlich "strafrechtliche Relevanz" hätten, vor allem um mögliche Verstösse gegen das Vergabegesetz. Für die verantwortlichen Manager der Flughafen Wien AG gilt die Unschuldsvermutung. Der Terminal soll nach aktuellem Stand bis zu knapp eine Milliarde Euro kosten - statt ursprünglich geplanter 420 Mio. Euro.
In einer nur zweistündigen Sitzung hat der Aufsichtsrat am Freitagabend den RH-Bericht diskutiert und das Management aufgefordert, bis zum 4. Oktober eine Stellungnahme zu dem umfangreichen RH-Prüfungsergebnis abzugeben. Personalentscheidungen sind laut Aufsichtsratschef Christoph Herbst keine getroffen worden. Die nächste Sitzung des Kontrollgremiums wird voraussichtlich erst nach der Wiener Wahl am 10. Oktober stattfinden.
Danach - so mutmassen Beobachter - werden einzelne, wenn nicht alle drei amtierenden Vorstände ausgetauscht werden. So "dürfte sich bei der Mehrheit der Aufsichtsräte die in den vergangenen Monaten gewonnene Einsicht gefestigt haben, dass der gesamte Vorstand ausgetauscht gehört", meint etwa die "Presse". (APA)
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