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Chinas Stresstests simulieren 60-Prozent-Einbruch bei Häusern
Die chinesische Bankenaufsicht hat die Banken des Landes im vergangenen Monat offenbar aufgefordert, eine neue Runde Stresstests mit verschärften Rahmenbedingungen durchzuführen. Das erfuhr Bloomberg News aus informierten Kreisen.
Dieses Mal werde ein Szenario gestaltet, bei dem die Wohnimmobilienpreise in einigen Regionen um bis zu 60 Prozent einbrechen - besonders dort, wo die Preise zuletzt stark angestiegen seien. Bei Stresstests im vergangenen Jahr wurde lediglich eine Situation mit fallenden Hauspreisen von maximal 30 Prozent simuliert.
Die schärferen Rahmenbedingungen spiegeln Sorgen wider, in der Volksrepublik habe sich nach einer Flut von Krediten eine Blase am Immobilienmarkt gebildet. Allein im ersten Quartal dieses Jahres waren die Preise für Wohnimmobilien in China um 68 Prozent angestiegen, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Das zeigen Erhebungen des Londoner Immobilienberaters Knight Frank LLP.
"Unter den Immobilienentwicklern herrscht die Meinung vor, dass die Banken und der Markt keinen Preiseinbruch von mehr als 25 bis 30 Prozent vertragen können", sagte Nicholas Consonery, ein Asien-Spezialist bei Eurasia Group in Washington. Ähnliche warnende Worte kamen auch von Kenneth Rogoff, Professor an dem angesehenen Harvard Universität und gleichzeitig früherer Chef-Volkswirt beim Internationalen Währungsfonds. Kürzlich erklärte er, der chinesische Immobilienmarkt beginne zu "kollabieren" - was wiederum die Banken des Landes hart treffen dürfte.
Konkrete Prognosen nannte Nomura Holdings Inc. In einer Studie vom 2. Juli äusserte der japanische Broker die Erwartung, dass die Durchschnittspreise in den nächsten 12 bis 18 Monaten um bis zu 20 Prozent einbrechen werden. In einigen "Blasen"- Städten sei sogar mit einem minus von 40 Prozent zu rechnen.
Dieses Mal werde ein Szenario gestaltet, bei dem die Wohnimmobilienpreise in einigen Regionen um bis zu 60 Prozent einbrechen - besonders dort, wo die Preise zuletzt stark angestiegen seien. Bei Stresstests im vergangenen Jahr wurde lediglich eine Situation mit fallenden Hauspreisen von maximal 30 Prozent simuliert.
Die schärferen Rahmenbedingungen spiegeln Sorgen wider, in der Volksrepublik habe sich nach einer Flut von Krediten eine Blase am Immobilienmarkt gebildet. Allein im ersten Quartal dieses Jahres waren die Preise für Wohnimmobilien in China um 68 Prozent angestiegen, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Das zeigen Erhebungen des Londoner Immobilienberaters Knight Frank LLP.
"Unter den Immobilienentwicklern herrscht die Meinung vor, dass die Banken und der Markt keinen Preiseinbruch von mehr als 25 bis 30 Prozent vertragen können", sagte Nicholas Consonery, ein Asien-Spezialist bei Eurasia Group in Washington. Ähnliche warnende Worte kamen auch von Kenneth Rogoff, Professor an dem angesehenen Harvard Universität und gleichzeitig früherer Chef-Volkswirt beim Internationalen Währungsfonds. Kürzlich erklärte er, der chinesische Immobilienmarkt beginne zu "kollabieren" - was wiederum die Banken des Landes hart treffen dürfte.
Konkrete Prognosen nannte Nomura Holdings Inc. In einer Studie vom 2. Juli äusserte der japanische Broker die Erwartung, dass die Durchschnittspreise in den nächsten 12 bis 18 Monaten um bis zu 20 Prozent einbrechen werden. In einigen "Blasen"- Städten sei sogar mit einem minus von 40 Prozent zu rechnen.