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US-Börsen - Dow Jones kaum verändert


Die New Yorker Aktienbörsen haben am Mittwoch mit positiven Vorzeichen geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index ging mit einem Zugewinn von nur 2,95 Punkten oder 0,03 Prozent auf 10.567,33 Einheiten praktisch unverändert aus dem Handel.

Der Nasdaq Composite Index konnte dagegen um 18,27 Einheiten oder 0,78 Prozent auf 2.358,95 Zähler zulegen. Der Index erreichte damit zehn Jahre nach seinem Allzeithoch zu Zeiten der dotcom-Blase den höchsten Stand seit 18 Monaten. Der S&P-500 Index gewann 5,16 Punkte (plus 0,45 Prozent) auf 1.145,61 Zähler.

Die überraschend gesunkenen Lagerbestände des Großhandels im Jänner und eine Verbesserung des Marktes für Firmenanleihen weckten unter Anlegern die Hoffnung, dass sich die Wirtschaftserholung verstärke.

Sorgen um eine zunehmende Inflation in China begrenzten aber eine stärke Aufwärtsbewegung, hieß es vom Markt. Diese würde die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Chinesische Zentralbank erhöhen. Vor allem Finanzwerte und Technologietitel präsentierten sich deutlich fester, während gefallene Öl- und Metallpreise den Rohstoffsektor belasteten.

Finanzwerte blieben bis zum Börsenschluss die größten Gewinner. Die Titel profitierten unter anderem von Signalen einer Verbesserung im Markt für Firmenanleihen. Bank of America platzierten sich mit plus 1,85 Prozent an der zweiten Stelle im Dow Jones. JPMorgan verbesserten sich um 1,20 Prozent auf 42,93 Dollar.

Auch Berichte, wonach die britische Bank Barclays ein großes US-Finanzinstitut kaufen wolle und daher auf der Suche nach möglichen Kandidaten sei, trieben den Bankensektor an. Am Markt wurden Fifth Third, PNC, Suntrust und Comerica als Kaufkandidaten genannt. Die Papiere der Banken legten allesamt mehr als zwei Prozent zu.

Damit nicht genug wurde bekannt, dass das staatliche gestützte Finanzinstitut Citigroup seine Immobilientochter Citi Property Investors verkaufen werde. Auch will sich die Großbank über die Ausgabe von neuen Anleihen weitere bis zu zwei Milliarden Dollar beschaffen, was die Papiere mit plus 3,66 Prozent auf 3,96 Dollar quittierten.

Die US-Bekleidungskette American Eagle traf mit einem Nettogewinn von 0,33 Dollar je Aktie im vierten Quartal die Analystenerwartungen. Für das erste Quartal werde nun mit einem deutlich Ergebnisanstieg auf 0,17 Dollar je Aktie nach 0,11 Dollar im Vorjahreszeitraum gerechnet. Am Vorabend nach Börsenschluss kündigte das Unternehmen außerdem an, eine Modelinie mit 28 Filialen aufzugeben. Die Titel honorierten die Meldungen mit plus 6,12 Prozent auf 18,20 Dollar. (Forts.) cfa



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