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Zwischenmitteilung: üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG: Veröffentlichung einer Zwischenmitteilung nach §37x WpHG
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG / Zwischenmitteilung:
Zwischenmitteilung der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe
Aktiengesellschaft für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 30.
September 2009
Veröffentlichung einer Zwischenmitteilung nach §37x WpHG verarbeitet
und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der
Emittent verantwortlich.
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1. Wesentliche Ereignisse der Geschäftsentwicklung
Der üstra-Konzern ist in drei Segmente gegliedert. Die wirtschaftlich
höchste Bedeutung kommt dem Segment "Verkehrs- und
Transportleistungen" zu, das ausschließlich die üstra Hannoversche
Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (üstra) widerspiegelt.
Das Segment "Beratungs- und Ingenieurleistungen" enthält die
Geschäftstätigkeit der TransTec Bauplanungs- und
Managementgesellschaft Hannover mbH (TransTec-Bau). Das Segment
"Sonstige Dienstleistungen" umfasst die Aktivitäten der protec
service GmbH (protec).
Der Konsolidierungskreis des üstra-Konzerns hat sich im
Berichtszeitraum nicht verändert.
1.1 Verkehrs- und Transportleistungen
Von der anhaltend schwierigen konjunkturellen Lage der deutschen
Wirtschaft in Folge der Finanzmarktkrise ist die üstra weiterhin
nicht betroffen. Das Ergebnis der üstra entwickelte sich im
Berichtszeitraum gegenüber der Planung ausgesprochen positiv. Während
bei den Umsatzerlösen deutliche Steigerungen gegenüber der Planung
und dem Vorjahr erzielt werden konnten, lagen die Aufwendungen im
oben genannten Zeitraum deutlich unter dem geplanten Niveau. Auch
die Vorschau auf das Jahresergebnis geht von einer deutlichen
Verbesserung gegenüber den Planungen aus.
Der positive Umsatzverlauf war besonders auf den Anstieg der
GVH-Tarifeinnahmen zurückzuführen, die ohne Kombitarife und
Liquiditäts-/Poolausgleich um 6,9 % über dem Vorjahr und 3,4 % über
dem Planansatz lagen. Neben der kontinuierlichen Hinzugewinnung neuer
Großkunden war weiterhin ein deutlicher Zuwachs im Bereich der
Abonnementumsätze erkennbar. Es stiegen aber auch die Umsätze bei den
Tagesfahrscheinen weiter an.
Ferner war im Berichtszeitraum ein gegenüber dem Vorjahr und dem Plan
verminderter Materialaufwand festzustellen, der besonders auf das
deutlich niedrigere Preisniveau für Diesel und Erdgas zurückzuführen
war.
Die Restrukturierungsmaßnahmen der Unternehmensstrategie "vitale
üstra 2020" zeigen auch im Personalaufwand weiterhin Erfolge. Durch
Effizienzsteigerung wird zu einer nachhaltigen
wettbewerbsorientierten Entwicklung des Unternehmens beigetragen.
üstra verfolgt mit dem im Berichtzeitraum gestarteten Projekt
"Kundenorientierung" das Ziel, im Rahmen einer Serviceoffensive die
Kundenzufriedenheit noch weiter zu erhöhen, wobei Freundlichkeit und
Dienstleistungsorientierung im Focus stehen.
Im Zuge der weiteren Umsetzung der Beteiligungsstrategie, d. h.
Konzentration der Aktivitäten auf das Kerngeschäft und die Region
Hannover, wurden die zum üstra-Konzern gehörenden, jedoch nicht
konsolidierten Beteiligungen an der Ostseebus GmbH und der Heitmann
Linienverkehrs GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2009 und die Wolters
Linienverkehrsbetriebe GmbH mit Wirkung zum 31. Dezember 2009 im
Rahmen eines strukturierten europaweiten Bieterverfahrens veräußert.
Die Risikolage hat sich gegenüber dem 1. Halbjahr 2009 unwesentlich
verändert.
1.2 Beratungs- und Ingenieurleistungen
Bei der TransTec-Bau lag im 3. Quartal 2009 der Schwerpunkt in den
Planungs- und Bautätigkeiten der Streckenverlängerung nach
"Misburg-/Nord" und "Misburg/Meyers-Garten" sowie diverser
Hochbahnsteige und der Aufzüge "Werderstraße" und "Königsworther
Platz".
Im überregionalen Bereich erfolgt das Engagement der TransTec-Bau
weiterhin im Rahmen der strategischen Möglichkeiten in Braunschweig,
Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Magdeburg.
Die Kooperation der TransTec-Bau mit dem Unternehmensbereich Anlagen
und Technik der üstra wurde weiter vorangetrieben, nachdem der Umzug
der TransTec-Bau an den Standort des üstra-Bereiches im
Verwaltungsgebäude Glocksee im April 2009 erfolgt war.
Umsatz und Ergebnis der TransTec-Bau entwickelten sich im
Berichtszeitraum besser als geplant und besser als im
Berichtszeitraum des Vorjahres.
Die Risikolage blieb gegenüber dem 1. Halbjahr 2009 unverändert.
Bestandsgefährdende Risiken, die im Zuge der Prüfung von
GVFG-geförderten Neubauprojekten aus den Jahren der
EXPO-Bauaktivitäten resultieren können, sind weiterhin nicht
auszuschließen.
1.3 Sonstige Dienstleistungen
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat ebenfalls keine Auswirkungen auf
die Geschäfte der protec. Die Geschäftsentwicklung der protec ist im
Berichtszeitraum im Wesentlichen bestimmt durch Umsatz- und
Ergebniszuwachs, der vorwiegend aus dem Drittgeschäft und aus
Produktivitätssteigerungen sowie Kosteneinsparungen resultiert.
Auftragserweiterungen sowie etliche Neuaufträge sorgten für den
Umsatzzuwachs. Der noch bis Ende 2008 problematisch gesehene Auftrag
für die Parkraumbewirtschaftung Klinikum Region Hannover und das
Ergebnis im Bereich Veranstaltungsschutz konnten nachhaltig
stabilisiert werden.
Alle vier Geschäftsbereiche "Sicherheit", "Facility Management",
"Veranstaltungsschutz" und "Parkraumbewirtschaftung" erzielten
positive Ergebnisse. Allein der Geschäftsbereich Sicherheit blieb
trotz Umsatzzuwachs hinter den Ertragserwartungen. Hohe Krankenstände
und deren Sozialkosten sowie ausfallinduzierte zusätzliche
Fremdleistungskosten reduzierten hier das Ergebnis.
Es gibt keine bestandsgefährdenden Risiken. Es gilt allerdings
vorsorglich erneut, auf mögliche Beeinträchtigungen durch die
Pandemie H1N1 hinzuweisen.
2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des üstra-Konzerns
Die Ertragslage des üstra-Konzerns entwickelte sich im
Berichtszeitraum gegenüber den Planungen besser als erwartet und
besser als im Vorjahr auf Grund positiver Umsatz- und
Ergebnisentwicklungen in allen Segmenten.
Die Finanzlage des üstra-Konzerns, die besonders durch die üstra
beeinflusst ist, war im 3. Quartal gekennzeichnet durch
Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit für die Beschaffung
weiterer 19 neuer Busse und der inzwischen fertig gestellten mit
4.500 Quadratmeter größten Photovoltaikanlage Hannovers auf dem
Busdepot Süd, so dass ein gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufiger
Finanzmittelbestand zu verzeichnen war. Insgesamt ist die Finanzlage
des Konzerns weiterhin auf einem hohen Niveau gesichert und die
liquiden Mittel reichen aus, um sämtliche Verpflichtungen der
Konzerngesellschaften zu erfüllen.
Hannover, den 19. November 2009
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe
Aktiengesellschaft
Der Vorstand
André Neiß
Wilhelm Lindenberg
--- Ende der Mitteilung ---
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG
Am Hohen Ufer 6 Hannover
Deutschland
WKN: 825000; ISIN: DE0008250002;
Notiert: Regulierter Markt in
Börse Berlin, Regulierter Markt in Hanseatische Wertpapierbörse zu
Hamburg,
Regulierter Markt in Niedersächsische Börse zu Hannover;
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Zwischenmitteilung der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe
Aktiengesellschaft für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 30.
September 2009
Veröffentlichung einer Zwischenmitteilung nach §37x WpHG verarbeitet
und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der
Emittent verantwortlich.
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1. Wesentliche Ereignisse der Geschäftsentwicklung
Der üstra-Konzern ist in drei Segmente gegliedert. Die wirtschaftlich
höchste Bedeutung kommt dem Segment "Verkehrs- und
Transportleistungen" zu, das ausschließlich die üstra Hannoversche
Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (üstra) widerspiegelt.
Das Segment "Beratungs- und Ingenieurleistungen" enthält die
Geschäftstätigkeit der TransTec Bauplanungs- und
Managementgesellschaft Hannover mbH (TransTec-Bau). Das Segment
"Sonstige Dienstleistungen" umfasst die Aktivitäten der protec
service GmbH (protec).
Der Konsolidierungskreis des üstra-Konzerns hat sich im
Berichtszeitraum nicht verändert.
1.1 Verkehrs- und Transportleistungen
Von der anhaltend schwierigen konjunkturellen Lage der deutschen
Wirtschaft in Folge der Finanzmarktkrise ist die üstra weiterhin
nicht betroffen. Das Ergebnis der üstra entwickelte sich im
Berichtszeitraum gegenüber der Planung ausgesprochen positiv. Während
bei den Umsatzerlösen deutliche Steigerungen gegenüber der Planung
und dem Vorjahr erzielt werden konnten, lagen die Aufwendungen im
oben genannten Zeitraum deutlich unter dem geplanten Niveau. Auch
die Vorschau auf das Jahresergebnis geht von einer deutlichen
Verbesserung gegenüber den Planungen aus.
Der positive Umsatzverlauf war besonders auf den Anstieg der
GVH-Tarifeinnahmen zurückzuführen, die ohne Kombitarife und
Liquiditäts-/Poolausgleich um 6,9 % über dem Vorjahr und 3,4 % über
dem Planansatz lagen. Neben der kontinuierlichen Hinzugewinnung neuer
Großkunden war weiterhin ein deutlicher Zuwachs im Bereich der
Abonnementumsätze erkennbar. Es stiegen aber auch die Umsätze bei den
Tagesfahrscheinen weiter an.
Ferner war im Berichtszeitraum ein gegenüber dem Vorjahr und dem Plan
verminderter Materialaufwand festzustellen, der besonders auf das
deutlich niedrigere Preisniveau für Diesel und Erdgas zurückzuführen
war.
Die Restrukturierungsmaßnahmen der Unternehmensstrategie "vitale
üstra 2020" zeigen auch im Personalaufwand weiterhin Erfolge. Durch
Effizienzsteigerung wird zu einer nachhaltigen
wettbewerbsorientierten Entwicklung des Unternehmens beigetragen.
üstra verfolgt mit dem im Berichtzeitraum gestarteten Projekt
"Kundenorientierung" das Ziel, im Rahmen einer Serviceoffensive die
Kundenzufriedenheit noch weiter zu erhöhen, wobei Freundlichkeit und
Dienstleistungsorientierung im Focus stehen.
Im Zuge der weiteren Umsetzung der Beteiligungsstrategie, d. h.
Konzentration der Aktivitäten auf das Kerngeschäft und die Region
Hannover, wurden die zum üstra-Konzern gehörenden, jedoch nicht
konsolidierten Beteiligungen an der Ostseebus GmbH und der Heitmann
Linienverkehrs GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2009 und die Wolters
Linienverkehrsbetriebe GmbH mit Wirkung zum 31. Dezember 2009 im
Rahmen eines strukturierten europaweiten Bieterverfahrens veräußert.
Die Risikolage hat sich gegenüber dem 1. Halbjahr 2009 unwesentlich
verändert.
1.2 Beratungs- und Ingenieurleistungen
Bei der TransTec-Bau lag im 3. Quartal 2009 der Schwerpunkt in den
Planungs- und Bautätigkeiten der Streckenverlängerung nach
"Misburg-/Nord" und "Misburg/Meyers-Garten" sowie diverser
Hochbahnsteige und der Aufzüge "Werderstraße" und "Königsworther
Platz".
Im überregionalen Bereich erfolgt das Engagement der TransTec-Bau
weiterhin im Rahmen der strategischen Möglichkeiten in Braunschweig,
Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Magdeburg.
Die Kooperation der TransTec-Bau mit dem Unternehmensbereich Anlagen
und Technik der üstra wurde weiter vorangetrieben, nachdem der Umzug
der TransTec-Bau an den Standort des üstra-Bereiches im
Verwaltungsgebäude Glocksee im April 2009 erfolgt war.
Umsatz und Ergebnis der TransTec-Bau entwickelten sich im
Berichtszeitraum besser als geplant und besser als im
Berichtszeitraum des Vorjahres.
Die Risikolage blieb gegenüber dem 1. Halbjahr 2009 unverändert.
Bestandsgefährdende Risiken, die im Zuge der Prüfung von
GVFG-geförderten Neubauprojekten aus den Jahren der
EXPO-Bauaktivitäten resultieren können, sind weiterhin nicht
auszuschließen.
1.3 Sonstige Dienstleistungen
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat ebenfalls keine Auswirkungen auf
die Geschäfte der protec. Die Geschäftsentwicklung der protec ist im
Berichtszeitraum im Wesentlichen bestimmt durch Umsatz- und
Ergebniszuwachs, der vorwiegend aus dem Drittgeschäft und aus
Produktivitätssteigerungen sowie Kosteneinsparungen resultiert.
Auftragserweiterungen sowie etliche Neuaufträge sorgten für den
Umsatzzuwachs. Der noch bis Ende 2008 problematisch gesehene Auftrag
für die Parkraumbewirtschaftung Klinikum Region Hannover und das
Ergebnis im Bereich Veranstaltungsschutz konnten nachhaltig
stabilisiert werden.
Alle vier Geschäftsbereiche "Sicherheit", "Facility Management",
"Veranstaltungsschutz" und "Parkraumbewirtschaftung" erzielten
positive Ergebnisse. Allein der Geschäftsbereich Sicherheit blieb
trotz Umsatzzuwachs hinter den Ertragserwartungen. Hohe Krankenstände
und deren Sozialkosten sowie ausfallinduzierte zusätzliche
Fremdleistungskosten reduzierten hier das Ergebnis.
Es gibt keine bestandsgefährdenden Risiken. Es gilt allerdings
vorsorglich erneut, auf mögliche Beeinträchtigungen durch die
Pandemie H1N1 hinzuweisen.
2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des üstra-Konzerns
Die Ertragslage des üstra-Konzerns entwickelte sich im
Berichtszeitraum gegenüber den Planungen besser als erwartet und
besser als im Vorjahr auf Grund positiver Umsatz- und
Ergebnisentwicklungen in allen Segmenten.
Die Finanzlage des üstra-Konzerns, die besonders durch die üstra
beeinflusst ist, war im 3. Quartal gekennzeichnet durch
Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit für die Beschaffung
weiterer 19 neuer Busse und der inzwischen fertig gestellten mit
4.500 Quadratmeter größten Photovoltaikanlage Hannovers auf dem
Busdepot Süd, so dass ein gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufiger
Finanzmittelbestand zu verzeichnen war. Insgesamt ist die Finanzlage
des Konzerns weiterhin auf einem hohen Niveau gesichert und die
liquiden Mittel reichen aus, um sämtliche Verpflichtungen der
Konzerngesellschaften zu erfüllen.
Hannover, den 19. November 2009
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe
Aktiengesellschaft
Der Vorstand
André Neiß
Wilhelm Lindenberg
--- Ende der Mitteilung ---
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG
Am Hohen Ufer 6 Hannover
Deutschland
WKN: 825000; ISIN: DE0008250002;
Notiert: Regulierter Markt in
Börse Berlin, Regulierter Markt in Hanseatische Wertpapierbörse zu
Hamburg,
Regulierter Markt in Niedersächsische Börse zu Hannover;
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