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Neue Erste Group-Aktien kosten 29 Euro


Die Erste Group (im Bild: CEO Andreas Treichl) hat in der Nacht auf Dienstag den endgültigen Bezugs- und Angebotspreis mit EUR 29,- pro junge Aktie festgesetzt. Der ihr zufließende Bruttoerlös aus dem Angebot beträgt somit EUR 1,74 Milliarden. Das Angebot bestand aus einem Bezugsangebot sowie einem globalen Angebot von Aktien für die keine Bezugsrechte ausgeübt wurden.

Die Erste Group schreibt in einer Aussendung:

"Reges Investoreninteresse führte zu einem höchst erfolgreichen Angebot; das gesamte Volumen von 60 Millionen Aktien konnte bei institutionellen und Retailinvestoren platziert werden. Das Globalangebot von Aktien, für die keine Bezugsrechte ausgeübt wurden, war deutlich überzeichnet. Das Grundkapital der Erste Group wird sich durch das Angebot um rund 19% erhöhen. Die jungen Aktien sind für das Geschäftsjahr 2009 dividendenberechtigt. Die Erste Group und DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung ("Erste Stiftung") haben einem 180-tägigen Lock-up, beginnend mit dem 30.Oktober 2009, zugestimmt.

"Wir sind höchst erfreut über die starke Nachfrage von institutionellen und Retailinvestoren. Ich bin davon überzeugt, dass die erfolgreiche Platzierung des Angebots das Vertrauen der Investoren in die Erste Group und ihre ausgezeichnete strategische Positionierungen, sogar in diesen anspruchsvollen Zeiten, unterstreicht", führte Andreas Treichl, der CEO der Erste Group zur Nachfrage bei der Kapitalerhöhung aus. "Zentral- und Osteuropa wird immer noch als eine Region mit signifikanten Wachstumschancen gesehen und wir sind sehr gut aufgestellt, um von den Wachstumsmöglichkeiten in der Region zu profitieren."

Die Aufnahme des Handels in den jungen Aktien an den Börsen in Wien, Prag und Bukarest erfolgt voraussichtlich am 19. November 2009. Das Settlement der jungen Aktien erfolgt voraussichtlich am 20. November 2009.

Die Erste Group hat bereits angekündigt, den Nettoerlös aus dem Angebot zur Erhöhung ihrer Core Tier-1 Quote zu verwenden. Sie beabsichtigt derzeit nicht, das Partizipationskapital zurückzuführen, das im März und Mai 2009 an die Republik Österreich (EUR 1,2 Mrd) und Privatinvestoren (EUR 0,5 Mrd) ausgegeben wurde. Dieses Partizipationskapital gilt als Core Tier-1 Kapital und weist einen nicht-kumulativen Dividendenanspruch von 8 % auf. Das Angebot ermöglicht es der Erste Group, die ursprünglich geplante Ausgabe von Hybridkapital an die Republik Österreich durch die Ausgabe von Eigenkapital zu ersetzen.

Unter Berücksichtigung des Bruttoerlöses aus dem Angebot beträgt die pro-forma Tier-1 Quote der Erste Group zum 30. September 2009 7,9%. Die ausgewiesene Tier-1 Quote (bezogen auf das Kreditrisiko) verbesserte sich zum 30. September 2009 von 8,6% auf pro-forma 10,2%.

Die Criteria CaixaCorp, S.A. ("Criteria"), die vor dieser Transaktion mit 5,1% an der Erste Group beteiligt war, übte alle ihre Bezugsrechte aus und erwarb die Bezugsrechte der Erste Stiftung, die sie ebenfalls ausübte. Nach den der Erste Group vorliegenden Informationen hält die Erste Stiftung nach Abschluss des Angebots rund 26% der Aktien der Erste Group, während sich der Aktienanteil der Criteria nach dem Angebot auf rund 10% erhöhte.

Erste Group, Goldman Sachs International und J.P. Morgan waren die Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners des Angebots. Citi, Credit Suisse und UBS waren die Co-Lead Manager dieser Transaktion."

Relevante Links: Erste Group Bank AG