, boerse-express
Lohrke: Radar internationale Presse (kommentiert): Family Dollar, Alcoa, aap Implantate, etc.
Family Dollar Gewinne steigen um +13 %. Die Einzelhandelskette Family Dollar Store Inc. hat seinen Gewinn im vierten Quartal um +13 % auf 60,1 Mio. Dollar steigern können. Und das obwohl 3.500 Läden aufpoliert wurden. Dennoch ist der Vorstand für das Jahr 2010 vorsichtig. Der Fokus der Verbraucher ist nach dessen Ansicht weiterhin auf Geld sparen fixiert. Und so wird ein Anstieg der Umsatzerlöse um +5 % auf 7,74 Mrd. Dollar und ein Gewinn von 2,25 Dollar je Aktie erwartet. (WSJ)
Standpunkt: Also so schlecht geht es dem US-Einzelhandel nun auch wieder nicht. Immerhin werden da Gewinne gemacht. Das muss man doch einfach einmal zur Kenntnis nehmen. Auch die britische Tesco hat gestern ein gutes Ergebnis gezeigt. Auch, wenn der Einzelhandel mit Sicherheit nicht zu den grossen Gewinnern zählen wird; zu den grossen Verlierern gehört er auch nicht gerade.
Nachfrage und Kostensenkungen bringen Alcoa in die Schwarzen. Kostensenkungsmassnahmen und eine ansteigende Nachfrage nach Aluminium haben es geschafft, dass Alcoa wider die Erwartungen einen Gewinn von 77 Mio. Dollar erzielen konnte. Wenngleich das -71 % weniger als im Vorjahr ist. Auch die Umsätze fielen deutlich um -33 % auf 4,6 Mrd. Dollar. Allerdings stabilisiert sich aufgrund der chinesischen Nachfrage der Markt. Die Nachfrage wird um ca. +4 % wachsen. (WSJ)
Standpunkt: Ich glaube, dass unsere Ex-Siemens Chef Klaus Kleinfeld bei Alcoa gar keinen so üblen Job macht. Er setzt stark auf China, was auch notwendig ist, da die Nachfrage im Rest der Welt um ca. -6 % oder 35 Mio. Tonnen zurückgehen wird. Dennoch sieht er klare Anzeigen für eine Verbesserung. Da stimme ich mit ihm überein.
Schonfrist für Darlehen sollen das Bad Debt Label verhindern. Der japanische Finanzdienstleistungsminister Shizuka Kamai hat die Idee einer Schonfrist für Darlehen, die an kleine und mittelständische Firmen vergeben wurden und gefährdet sind, in die politische Diskussion gebracht. Gegebenenfalls sollen die Banken von der Verpflichtung zusätzliche Reserven bilden zu müssen, entbunden werden. Die ca. 1,67 Billionen Yen umfassenden gefährdeten Darlehen sollen so gestützt werden, um weitere Arbeitslosigkeit zu verhindern. (NNI)
Standpunkt: Dass ist doch endlich mal eine Massnahme, die zumindest bedenkenswert ist. Dass ein deutscher Politiker da nicht drauf kommt, ist wieder einmal typisch. So kann man auch dem deutschen Mittelstand unter die Arme greifen. Wobei ich da noch einen Schritt weiter gehen würde. Die Banken sollten angewiesen werden die Anforderungen an Bestandskredite jetzt nicht zu verschlechtern. Das tun die nämlich - unter Ausnutzung der momentan unübersichtlichen Lage - derzeit ziemlich dreist. Stoppt endlich dieses miese Geschäftsgebaren!
aap Implantate mit 5 % Umsatzplus in ersten neun Monaten. Das Medizintechnikunternehmen aap Implantate AG konnte seinen Umsatz um +5 % auf 25,5 Mio. Euro steigern. Im dritten Quartal konnte aufgrund eines Lizenzabkommens im Bereich Medical Aesthetics und dem Verkauf eines Patents an Knochenersatzmaterial mit 10,8 Mio. Euro der höchste Umsatz in der Geschichte des Unternehmens erzielt werden. Die EBITDA Prognose liegt bei 5 bis 7 Mio. Euro. (PM)
Standpunkt: Das klingt nicht schlecht. Allerdings sollte man erst einmal den Quartalsbericht, der am 6. November veröffentlicht wird abwarten. Warum Patente verkauft werden, erschliesst sich mir aus der Meldung alleine noch nicht. Will man sich stärker konzentrieren oder benötigte man etwas Liquidität?
Anglikanische Kirche gibt Hedge-Fonds Segen. Die anglikanische Kirche hat sich beim parlamentarischen Ausschuss für EU-Angelegenheiten im britischen Parlament beschwert, dass die Hedge Fonds zu weit reguliert werden. Die Maximierung ihrer Erträge gehöre zur Mission der anglikanischen Kirche der Gesellschaft zu helfen, moniert sie. (FAZ)
Standpunkt: Da bleibt selbst mir die Spucke weg. Vielleicht sollte die anglikanische Kirche den Teil in der Bibel nachlesen als Jesus im Tempel wütete, weil sich dort Händler und Geldwechsler aufhielten. Oder die Stelle im Alten Testament, wo Moses vom Berg herabstieg. Ich habe nun wirklich nichts gegen Geldverdienen. Aber eine Kirche sollte ihre Aufmerksamkeit nun wirklich auf andere Dinge richten. Und zwar dorthin, wo auch Hedge Fonds eine Schneise der Verwüstung hinterlassen haben.
Standpunkt: Also so schlecht geht es dem US-Einzelhandel nun auch wieder nicht. Immerhin werden da Gewinne gemacht. Das muss man doch einfach einmal zur Kenntnis nehmen. Auch die britische Tesco hat gestern ein gutes Ergebnis gezeigt. Auch, wenn der Einzelhandel mit Sicherheit nicht zu den grossen Gewinnern zählen wird; zu den grossen Verlierern gehört er auch nicht gerade.
Nachfrage und Kostensenkungen bringen Alcoa in die Schwarzen. Kostensenkungsmassnahmen und eine ansteigende Nachfrage nach Aluminium haben es geschafft, dass Alcoa wider die Erwartungen einen Gewinn von 77 Mio. Dollar erzielen konnte. Wenngleich das -71 % weniger als im Vorjahr ist. Auch die Umsätze fielen deutlich um -33 % auf 4,6 Mrd. Dollar. Allerdings stabilisiert sich aufgrund der chinesischen Nachfrage der Markt. Die Nachfrage wird um ca. +4 % wachsen. (WSJ)
Standpunkt: Ich glaube, dass unsere Ex-Siemens Chef Klaus Kleinfeld bei Alcoa gar keinen so üblen Job macht. Er setzt stark auf China, was auch notwendig ist, da die Nachfrage im Rest der Welt um ca. -6 % oder 35 Mio. Tonnen zurückgehen wird. Dennoch sieht er klare Anzeigen für eine Verbesserung. Da stimme ich mit ihm überein.
Schonfrist für Darlehen sollen das Bad Debt Label verhindern. Der japanische Finanzdienstleistungsminister Shizuka Kamai hat die Idee einer Schonfrist für Darlehen, die an kleine und mittelständische Firmen vergeben wurden und gefährdet sind, in die politische Diskussion gebracht. Gegebenenfalls sollen die Banken von der Verpflichtung zusätzliche Reserven bilden zu müssen, entbunden werden. Die ca. 1,67 Billionen Yen umfassenden gefährdeten Darlehen sollen so gestützt werden, um weitere Arbeitslosigkeit zu verhindern. (NNI)
Standpunkt: Dass ist doch endlich mal eine Massnahme, die zumindest bedenkenswert ist. Dass ein deutscher Politiker da nicht drauf kommt, ist wieder einmal typisch. So kann man auch dem deutschen Mittelstand unter die Arme greifen. Wobei ich da noch einen Schritt weiter gehen würde. Die Banken sollten angewiesen werden die Anforderungen an Bestandskredite jetzt nicht zu verschlechtern. Das tun die nämlich - unter Ausnutzung der momentan unübersichtlichen Lage - derzeit ziemlich dreist. Stoppt endlich dieses miese Geschäftsgebaren!
aap Implantate mit 5 % Umsatzplus in ersten neun Monaten. Das Medizintechnikunternehmen aap Implantate AG konnte seinen Umsatz um +5 % auf 25,5 Mio. Euro steigern. Im dritten Quartal konnte aufgrund eines Lizenzabkommens im Bereich Medical Aesthetics und dem Verkauf eines Patents an Knochenersatzmaterial mit 10,8 Mio. Euro der höchste Umsatz in der Geschichte des Unternehmens erzielt werden. Die EBITDA Prognose liegt bei 5 bis 7 Mio. Euro. (PM)
Standpunkt: Das klingt nicht schlecht. Allerdings sollte man erst einmal den Quartalsbericht, der am 6. November veröffentlicht wird abwarten. Warum Patente verkauft werden, erschliesst sich mir aus der Meldung alleine noch nicht. Will man sich stärker konzentrieren oder benötigte man etwas Liquidität?
Anglikanische Kirche gibt Hedge-Fonds Segen. Die anglikanische Kirche hat sich beim parlamentarischen Ausschuss für EU-Angelegenheiten im britischen Parlament beschwert, dass die Hedge Fonds zu weit reguliert werden. Die Maximierung ihrer Erträge gehöre zur Mission der anglikanischen Kirche der Gesellschaft zu helfen, moniert sie. (FAZ)
Standpunkt: Da bleibt selbst mir die Spucke weg. Vielleicht sollte die anglikanische Kirche den Teil in der Bibel nachlesen als Jesus im Tempel wütete, weil sich dort Händler und Geldwechsler aufhielten. Oder die Stelle im Alten Testament, wo Moses vom Berg herabstieg. Ich habe nun wirklich nichts gegen Geldverdienen. Aber eine Kirche sollte ihre Aufmerksamkeit nun wirklich auf andere Dinge richten. Und zwar dorthin, wo auch Hedge Fonds eine Schneise der Verwüstung hinterlassen haben.