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Nationale Suisse weist erfreuliches Halbjahresergebnis aus und strukturiert ihr Schweizer Geschäft neu

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Im ersten Halbjahr 2009, das letztmals unter dem
Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER bewertet wird, erreicht
Nationale Suisse erfreuliche Resultate:

- Deutliche Steigerung des Konzernergebnisses um 36% auf CHF
91.1
Mio. (VJ: 67 Mio.).

- Währungsbereinigt leichtes Prämienwachstum um 0.8% auf CHF
998.8
Mio. bei einer weiterhin konsequent qualitätsorientierten
Zeichnungspolitik.

- Verbesserung der Combined Ratio auf 96.2% (VJ: 97.8%).

-
Reduktion der Immobilienquote auf 22.7%.

- Markante Stärkung des Eigenkapitals der Gruppe um CHF 47.5 Mio.
auf
CHF 649.2 Mio.

- Deutliche Erhöhung der Solvency 1 Ratio auf 165.6%
(gegenüber
156.1% Ende 2008).



Nationale Suisse verstärkt ihre Marktaktivitäten in der Schweiz. Alle
vertrieblichen Aktivitäten werden ab 1. Oktober 2009 in der Business
Unit "Multi-Kanal Vertrieb Schweiz" zusammengefasst und von Ralph
Jeitziner, dem bisherigen Leiter der Business Unit
"Nicht-Personen/Vertrieb Schweiz", geleitet. Neu in die
Geschäftsleitung von Nationale Suisse nimmt Sven Cattelan Einsitz. Er
führt die neu geschaffene Business Unit "Kundenservice & Nichtleben
Schweiz". Diese Business Unit umfasst alle betrieblichen Aktivitäten
im Versicherungsbereich.

Erneut gutes Konzernergebnis

Der Konzerngewinn der Nationale Suisse Gruppe beträgt für das erste
Halbjahr 2009 CHF 91.1 Mio. Dies entspricht einer Steigerung von 36%
im Vergleich zum Vorjahreswert von CHF 67 Mio. Dieses positive
Ergebnis reflektiert weitere operative Fortschritte und eine gute
Rendite auf den Kapitalanlagen, welche auch die Folge der
Realisierung von Gewinnen aus Immobilienverkäufen ist.

Leichtes Prämienwachstum und konsequente Umsetzung von
qualitätsorientierten Underwriting-Grundsätzen

Die gebuchten Bruttoprämien betragen im ersten Halbjahr 2009
währungsbereinigt CHF 998.8 Mio. (VJ: 990.7 Mio.). Dies entspricht
einem Wachstum von 0.8%. Im Vorjahr war ein Rückgang von 12.4% zu
verzeichnen, wobei seinerzeit der Verkauf der französischen
Tochtergesellschaft und die Einnahme einer Einmalprämie in Höhe von
etwa CHF 80 Mio. in der beruflichen Vorsorge das Wachstum negativ
beeinflussten. Die Prämienentwicklung in den Specialty Lines ist mit
10.4% äusserst erfreulich.

Im Bereich Nichtleben belaufen sich die ausgewiesenen Bruttoprämien
auf CHF 681.1 Mio. (VJ: 685.1 Mio.) und sind im Vergleich zum ersten
Halbjahr 2008 um 0.6% zurückgegangen. Bereinigt um
Wechselkursveränderungen (Euro) ist ein Wachstum von 1.4% zu
verzeichnen (VJ: 0.2%; exkl. der 2007 verkauften französischen
Einheit). Erfreulich ist das Prämienwachstum unserer europäischen
Tochtergesellschaften mit währungsbereinigten 3.7%.

Die Bruttoprämien in der Lebensversicherung waren mit CHF 317.7 Mio.
(VJ: 322.4 Mio.) im ersten Halbjahr 2009 um 1.5% (VJ: -15.2%) leicht
rückläufig. In Originalwährung beträgt die Reduktion 0.4%.
Hauptursache für den leichten Rückgang ist die negative Entwicklung
in der beruflichen Vorsorge Schweiz auf Grund von tieferen
Einmalprämien.

Hervorzuheben ist, dass Nationale Suisse trotz des verschärften
Wettbewerbs in allen Märkten konsequent ihre auf Qualität
ausgerichteten Underwriting-Prinzipien verfolgt und umsetzt und als
Konsequenz bewusst auf zu tief tarifiertes Geschäft verzichten muss.

Stark verbessertes Ergebnis im Nichtlebengeschäft und erfreuliche
Senkung der Combined Ratio

Das versicherungstechnische Ergebnis des Nichtlebengeschäfts konnte
gegenüber der Vorjahresperiode um über 40% auf CHF 86.8 Mio.
gesteigert werden. Dies liegt an operativen Verbesserungen vorab
durch ein aktives Schadenmanagement, an stark verbesserten
Pricingkompetenzen und an Gewinnrealisierungen aus
Immobilienverkäufen. Die Combined Ratio beträgt 96.2% (VJ: 97.8%) und
konnte somit um 1.6 Prozentpunkte reduziert werden.

Im Bereich Leben beträgt das versicherungstechnische Ergebnis CHF 8.2
Mio. (VJ: 10.7 Mio.). Die in die versicherungstechnische Rechnung
übertragenen Kapitalerträge konnten gegenüber dem Vorjahreswert von
CHF 43.4 Mio. um über 40% auf CHF 62.4 Mio. verbessert werden. Da das
Anlageergebnis oft Bestandteil von Lebenprodukten ist und die
Versicherten deshalb daran partizipieren, hat der Aufwand für die
Überschussbeteiligung mit CHF 17.4 Mio. (VJ: 4.7 Mio.) ebenfalls
deutlich zugenommen. Der Risikoverlauf entwickelt sich im Heimmarkt
nach wie vor günstig.

Ausgezeichnetes Ergebnis in der Anlagetätigkeit und Reduktion des
Immobilienanteils

Nationale Suisse weist erneut ein gutes Ergebnis aus dem
Anlagegeschäft aus. Auf Grund des Anstieges der Veräusserungsgewinne
konnte der Ertrag aus Kapitalanlagen von CHF 276.4 Mio. auf CHF 332.0
Mio. gesteigert werden. Es wurden Gewinne aus Veräusserungen von
Immobilien von ca. CHF 87 Mio. (VJ: ca. 65 Mio.) erzielt, was zu
einer strategiekonformen Senkung der Immobilienquote auf 22.7%
geführt hat.

Stärkung der Solidität durch Erhöhung des Eigenkapitals und Erhöhung
der Solvency 1 Ratio

Am Ende des ersten Halbjahres 2009 beträgt das Eigenkapital der
Gruppe (vor Abzug von Minderheitsanteilen) erfreuliche CHF 649.2
Mio., was einer Steigerung von CHF 47.5 Mio. gegenüber dem 31.
Dezember 2008 entspricht. Diese Entwicklung ist auf das gute
Halbjahresergebnis und auf die an der diesjährigen Generalversammlung
beschlossene Aktiendividende, die das Eigenkapital nur minimal
belastet hat, zurückzuführen.

Die annualisierte Eigenkapitalrendite beläuft sich auf 29.4% (VJ:
23.5%). Beim Vorjahreswert war das Eigenkapital durch den hohen
Bestand an eigenen Aktien reduziert. Durch den Aktienverkauf an die
VHV Gruppe im November 2008 wurde die auf eigene Aktien entfallende
Abzugsposition deutlich reduziert.

Als Folge der Zunahme des Eigenkapitals konnte auch die Solvency 1
Ratio deutlich von 156.1% per 31. Dezember 2008 auf ein erfreuliches
Niveau von 165.6% verbessert werden. Damit ist die aus dieser
Kennzahl ableitbare Risikofähigkeit von Nationale Suisse erneut
gestiegen und steht im internationalen Vergleich auf einem guten
Niveau.

Umstellung des Rechnungslegungsstandards auf IFRS für das
Geschäftsjahr 2009

Für das Geschäftsjahr 2009 wird Nationale Suisse zum ersten Mal das
Geschäftsergebnis nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS publizieren.
Der vorliegende Semesterbericht 2009 ist noch nach Swiss GAAP FER
erstellt. Zwischen diesen beiden Standards bestehen zum Teil
beträchtliche Unterschiede in den Rechnungslegungsgrundsätzen,
insbesondere im Bereich der Kapitalanlagen. Die Semesterzahlen 2009
werden unter Anwendung von IFRS in den Jahresabschluss 2009
einfliessen. Die Umstellung hat starke Auswirkungen auf Gewinn und
Eigenkapital. So werden beispielsweise die unter Swiss GAAP FER
enthaltenen Gewinne aus Immobilienverkäufen von rund CHF 87 Mio.
unter IFRS deutlich geringer ausfallen. Auf Grund der
Umstellungseffekte ist eine Interpretation des vorliegenden
Semesterergebnisses im Hinblick auf die Erwartung für das
Jahresergebnis und das Eigenkapital per Jahresende nach IFRS nur
eingeschränkt möglich.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2009 und Mittelfristziele

Als Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie des harten
Preiskampfes in der Versicherungsbranche herrschen weiterhin
schwierige Marktverhältnisse. Es ist zudem davon auszugehen, dass
auch die Anlagerenditen tiefer ausfallen als vor der
Finanzmarktkrise.

Unbesehen dieses schwierigen Marktumfeldes wurde mit den Zahlen des
ersten Halbjahres eine gute Basis für ein ansprechendes
Jahresergebnis gelegt. Zu erwähnen ist, dass die Unwetter,
insbesondere der Hagelzug vom 23. Juli 2009, ihren Niederschlag in
den Ergebnissen des zweiten Semesters finden werden. Die daraus zu
erwartende Nettobelastung beläuft sich auf CHF 7.5 Mio.

Nationale Suisse hat jeweils im Herbst Mittelfristziele bekannt
gegeben. Angesichts der immer noch schwer abschätzbaren Folgen der
Finanzmarktkrise und der eingetretenen Rezession wird dieses Jahr
darauf verzichtet. Es kommt hinzu, dass die nach Swiss GAAP FER
publizierten Ziele nicht ohne weiteres mit IFRS vergleichbar sind.

Organisatorische Änderungen im Schweizer Geschäft stärken
Vertriebskraft und Effizienz

Nationale Suisse verstärkt die Anstrengungen zur Steigerung des
Verkaufs und zur Erhöhung der Effizienz im Schweizer Geschäft durch
folgende Massnahmen:

- Schaffung einer Business Unit "Multi-Kanal Vertrieb Schweiz", in
die alle vertrieblichen Aktivitäten in der Schweiz gelegt werden
(Nationale Suisse, smile.direct, Europäische Reiseversicherung). Der
Bereich hat den Auftrag, einen umfassenden Multi-Kanal-Ansatz zu
implementieren und die Verkaufsprozesse effizienter zu gestalten.

- Schaffung einer Business Unit "Kundenservice & Nichtleben Schweiz",
in die alle betrieblichen Versicherungsaktivitäten von Nationale
Suisse Schweiz gelegt werden (Factory-Ansatz), u.a. auch durch eine
Überführung des Geschäftsfeldes "Unfall/Kranken" (inkl.
Schadenerledigung) aus der jetzigen Business Unit "Personen". Der
Bereich hat den Auftrag, weitere quantitative Verbesserungen in einem
noch besser koordinierten Underwriting und in einem noch
kundennäheren und professionelleren Schadenmanagement zu erzielen.
Zudem wird der Kundenservice im 1st- und 2nd-Level-Support verstärkt.

Die Business Unit "Multi-Kanal Vertrieb Schweiz" wird von Ralph
Jeitziner geleitet, der bisher die Business Unit
"Nicht-Personen/Vertrieb Schweiz" führte. Neu in die Geschäftsleitung
von Nationale Suisse wird per 1. Oktober 2009 Sven Cattelan berufen
und mit der Leitung der neu geschaffenen Business Unit "Kundenservice
& Nichtleben Schweiz" betraut. Herr Cattelan ist seit 2001 bei
Nationale Suisse tätig, unter anderem als Co-Leiter der
seinerzeitigen Regionaldirektion Basel. Seit September 2005 war er
innerhalb der Business Unit "Nicht-Personen/Vertrieb Schweiz" für das
gesamte Schadenmanagement verantwortlich.

Mit diesen Veränderungen avisiert Nationale Suisse einen erhöhten
Kundennutzen, profitables Gesamtwachstum von 2% und einen Mehrertrag
von CHF 20 Mio. bis 2012. Mit diesem Wachstumsziel wird angestrebt,
1% über dem Markt zu wachsen und somit die Stellung von Nationale
Suisse in der Schweiz auszubauen.



Kurzprofil
Nationale Suisse ist ein Der Hauptsitz der Schweizerischen
innovativer international National-Versicherungs-Gesellschaft
tätiger Schweizer Versicherer AG ist in Basel. Die Aktie der
für erstklassige Risiko- und Gesellschaft ist an der SIX Swiss
Vorsorgelösungen sowie für Exchange kotiert (NATN). Am 30. Juni
massgeschneiderte 2009 beschäftigte die Gruppe 1796
Nischenprodukte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Bruttoprämien belaufen sich (Vollzeitstellen).
konsolidiert auf 1.67 Milliarden
Schweizer Franken. Rund 30%
davon erwirtschaftet Nationale
Suisse in ihren
Tochtergesellschaften in
Deutschland, Belgien, Italien
und Spanien.

Downloads Hinweise
Diese Medienmitteilung ist auf Bezüglich der zukunftsgerichteten
unserer Website Aussagen in diesem Bericht weist
www.nationalesuisse.ch unter Nationale Suisse darauf hin, dass es
Medien/Medienmitteilung sich um Einschätzungen,
verfügbar. Beurteilungen und Prognosen handelt.
Die Einflüsse von Unwägbarkeiten,
Unsicherheiten und gewissen Risiken
können dazu führen, dass die
tatsächliche Entwicklung von den
Erwartungen markant abweicht.

Ihr Ansprechpartner
Sophia Schor Nationale Suisse
Medienstelle Steinengraben 41
Tel. +41 61 275 23 86 4003 Basel
Fax +41 61 275 22 21 www.nationalesuisse.ch
sophia.schor@nationalesuisse.ch

Wichtige Daten
Publikation des Jahresberichts 22.04.2010
Bilanzmedienkonferenz im Hotel 22.04.2010
Widder, Zürich
Finanzanalystenkonferenz im 22.04.2010
Hotel Widder, Zürich
Generalversammlung 07.06.2010
Publikation des Semesterberichts 23.09.2010



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Nationale Suisse
Steinengraben 41 Basel

WKN: 1081197; ISIN:
CH0010811971; Index: SMCI, SPI, SPIEX;
Notiert: Main Market in SIX Swiss Exchange;

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