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Wiener Börse startet nach US-Kurssturz schwach - ATX verliert 1,0 % / Nasdaq-100 hatte am Donnerstag über 6 Prozent eingebüßt - Lenzing und AT&S schwach

Die Wiener Börse ist am Freitag mit Verlusten in den Handel gestartet. Der ATX fiel bis gegen 9.30 Uhr um 0,98 Prozent auf 6.447,53 Punkte. Auch andere Börsen in Europa gaben deutlich nach, der Euro-Stoxx-50 verlor zuletzt rund 1,1 Prozent. Belastet wurden die Märkte von den tiefroten Vorgaben der US-Börsen.

In New York hatte der Technologie-Auswahlindex Nasdaq-100 am Donnerstag den stärksten Tagesverlust seit dem Corona-Crash im März 2020 verzeichnet. Letztlich verlor er 6,4 Prozent. Auch für den marktbreiten S&P-500 und den US-Leitindex Dow Jones war es ein sehr schwacher Tag. An Asiens Börsen setzte sich der Ausverkauf der KI-Werte dann fort. Der japanische Nikkei-Index und der südkoreanische Kopsi verloren am Freitag jeweils rund 6 Prozent.

Die größten ATX-Verlierer im Frühhandel waren Lenzing mit einem Minus von 5,0 Prozent. AT&S weiteten ihre zweistelligen Vortagesverluste mit einem Minus von 2,9 Prozent noch aus. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktie in Reaktion auf die Ergebnisvorlage am Vortag von 380 auf 220 Euro revidiert und ihre Empfehlung "buy" bestätigt. Schwach zeigten sich auch Verbund und OMV mit Abgaben von 2,4 bzw. 1,9 Prozent.

mik/ger

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