Kontron in den ersten neun Monaten mit Umsatz- und Ergebnisrückgang / Mitarbeiterzahl reduzierte sich von 6.696 auf 6.296 - Auftragsbestand deutlich gestiegen
Der in Frankfurt börsennotierte oberösterreichischen Technologiekonzern Kontron hat in den ersten neuen Monaten 2026 weniger umgesetzt und verdient als noch im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel von 1,182 auf 1,103 Mrd. Euro, das EBITDA gab von 193,6 auf 125,9 Mio. Euro nach, das Konzernergebnis verringerte sich von 110,8 auf 52,7 Mio. Euro. Einen Einbruch gab es beim Operativen Cashflow, der von 49,7 auf 4,3 Mio. Euro nachgab.
Die Mitarbeiterzahl reduzierte sich von 6.696 auf 6.296. Deutlich verbessert hat sich der Auftragsbestand. Er kletterte von 2,495 auf 2,752 Mrd. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 777,1 Mio. Euro, was einer Eigenkapitalquote von 43,4 Prozent entspricht. Die Nettoverschuldung reduzierte sich per Ende September 2026 auf 135,2 Mio. Euro.
Das Unternehmen habe das Ende 2025 eingeleitete Restrukturierungsprogramm im Bereich GreenTec im dritten Quartal 2026 planmäßig abgeschlossen. Damit sei der Weg zu Kosteneinsparungen von jährlich mehr als 30 Mio. Euro geebnet, so Kontron (früher: S&T).
stf/tsk
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