Salzgitter erhöht Ergebnis-Prognose für 2026 erneut
Der Stahlhersteller Salzgitter
hat nach den ersten neun Monaten seine Ergebnis-Prognose für das
Gesamtjahr erneut angehoben. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen taxiert der Vorstand des MDax -Konzerns
2026 nun mit 800 bis 875 Millionen Euro statt bisher 725 bis 825
Millionen, wie das Unternehmen am Mittwochabend in Salzgitter
mitteilte. Einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag führt das
Management weiter auf die Konsolidierung des Zukaufs HKM zurück.
Beim Umsatz visiert der Stahlkocher weiter rund 10 Milliarden Euro
an. Die Salzgitter-Aktie zog auf Tradegate im Vergleich zum
Xetra-Schluss um sechs Prozent an.
Der Außenumsatz legte in den ersten neun Monaten von 6,9 auf 7,3
Milliarden Euro zu, wie es auf Basis vorläufiger Zahlen hieß. Das
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg viel kräftiger
von 224 auf 659 Millionen Euro. In den Ergebnissen sei auch ein
deutlich gestiegener Beitrag der Beteiligung Aurubis
enthalten. Der Kupferkonzern trug 252 Millionen Euro in der
Rechnungslegungsmethode "at-equity" bei, ein Jahr zuvor waren es nur
83,5 Millionen Euro gewesen./jha/tih