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EQS-News: 123fahrschule SE: Konzern-EBITDA nach neun Monaten um 68 % gesteigert - Seit Jahresbeginn 2026 durchgehend positives monatliches EBITDA (deutsch)

123fahrschule SE: Konzern-EBITDA nach neun Monaten um 68 % gesteigert - Seit Jahresbeginn 2026 durchgehend positives monatliches EBITDA

EQS-News: 123fahrschule SE / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Quartals-/Zwischenmitteilung 123fahrschule SE: Konzern-EBITDA nach neun Monaten um 68 % gesteigert - Seit Jahresbeginn 2026 durchgehend positives monatliches EBITDA

23.10.2026 / 10:54 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

123fahrschule SE: Konzern-EBITDA nach neun Monaten um 68 % gesteigert - Seit Jahresbeginn 2026 durchgehend positives monatliches EBITDA

Köln, 23.10.2026

* Konzern-EBITDA steigt in den ersten neun Monaten 2026 um 68 % auf EUR 1,33 Mio. (9M 2025: EUR 0,79 Mio.)

* Deutlicher Ergebnissprung im dritten Quartal 2026: Konzern-EBITDA verbessert sich auf EUR 0,49 Mio. (Q3 2025: EUR -0,19 Mio.)

* Kerngeschäft als wesentlicher Ergebnistreiber: Segment-EBITDA in den ersten neun Monaten 2026 um 120 % gesteigert

* FahrerWerk GmbH mit starkem Neugeschäft: Anmeldungen für Kursstarts im vierten Quartal gegenüber dem ersten Quartal mehr als verdoppelt (+119 %)

* Foerst GmbH weiterhin mit positivem EBITDA - Anfragen von Fahrschulen übersteigen die derzeitigen Produktionskapazitäten für 2027

* Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt

Ertragskraft in den ersten neun Monaten deutlich gesteigert

Die 123fahrschule SE (ISIN: DE000A2P4HL9, Ticker: 123F, Primärmarkt: Düsseldorf) hat ihre Ertragskraft in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 deutlich gesteigert. Auf Basis vorläufiger, ungeprüfter Zahlen erhöhte sich das Konzern-EBITDA gegenüber dem Vorjahreszeitraum um EUR 0,54 Mio. bzw. 68 % auf EUR 1,33 Mio. Seit Jahresbeginn 2026 erwirtschaftete der Konzern mit der 123fahrschule SE, der FahrerWerk GmbH und der Foerst GmbH in jedem einzelnen Monat ein positives EBITDA. Wesentlicher Treiber der Ergebnisverbesserung ist das wachsende Kerngeschäft, dessen Segment-EBITDA im 9-Monatszeitraum um 120 % zulegte.

Drittes Quartal mit deutlicher Ergebnisverbesserung

Auch im dritten Quartal 2026 setzte die 123fahrschule SE ihre positive Ergebnisentwicklung fort. Das Konzern-EBITDA verbesserte sich auf EUR 0,49 Mio., nachdem im Vorjahresquartal noch ein negatives EBITDA in Höhe von EUR -0,19 Mio. angefallen war. Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung um EUR 0,68 Mio. Allein im September erzielte der Konzern ein EBITDA von EUR 0,18 Mio. und übertraf damit den Vorjahresmonat um EUR 0,32 Mio.

Die Umsatzerlöse beliefen sich im dritten Quartal 2026 auf EUR 6,7 Mio. (Q3 2025: EUR 6,4 Mio.) und in den ersten neun Monaten auf EUR 19,7 Mio. (9M 2025: EUR 19,3 Mio.). Der Rohertrag stieg im 9-Monatszeitraum 2026 auf EUR 19,4 Mio. (9M 2025: EUR 19,0 Mio.). Das Segment-EBITDA berücksichtigt konzerninterne Leistungsverrechnungen, die auf Konzernebene unterhalb des EBITDA ausgewiesen werden und im Rahmen der Konsolidierung entfallen. Die Summe der Segment-EBITDA ist daher niedriger als das Konzern-EBITDA.

Die deutliche Ergebnisverbesserung ist insbesondere auf das Wachstum im Kerngeschäft bei einer weitgehend stabilen Kostenbasis zurückzuführen. Dadurch konnte die 123fahrschule SE ihre Profitabilität spürbar steigern. Die Konzern-EBITDA-Marge erhöhte sich im Neunmonatszeitraum von 4,1 % im Vorjahr auf 6,8 %.

Boris Polenske, Gründer und Vorstand der 123fahrschule SE:

"Unser Kerngeschäft ist heute deutlich profitabler als noch vor einem Jahr. Die konsequente Digitalisierung unserer Prozesse und eine disziplinierte Kostenführung zeigen Wirkung: Seit Jahresbeginn 2026 haben wir jeden einzelnen Monat mit einem positiven EBITDA abgeschlossen. Besonders bemerkenswert ist diese Entwicklung vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheit im Markt, der aufgrund der Verzögerungen bei der geplanten Reform weiterhin auf klare regulatorische Rahmenbedingungen wartet. Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir unsere operative Ertragskraft auch unter herausfordernden Marktbedingungen nachhaltig stärken können."

123fahrschule: Kerngeschäft mit mehr als verdoppeltem Ergebnis

Wesentlicher Treiber der positiven Ergebnisentwicklung war das Kerngeschäft der 123fahrschule. Die im ersten Halbjahr abgeschlossene operative Neuausrichtung sowie die konsequent umgesetzten Effizienzmaßnahmen entfalten zunehmend ihre Wirkung. Das Segment-EBITDA stieg in den ersten neun Monaten 2026 um 120 % auf EUR 1,04 Mio. (9M 2025: EUR 0,47 Mio.). Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistete die unternehmensweite Einführung der digitalen Planungslösung EasyPlan. Durch die optimierte Einsatzplanung konnte die Auslastung der Fahrlehrer gesteigert, die operativen Abläufe an den Standorten effizienter gestaltet und damit die Profitabilität des Kerngeschäfts nachhaltig verbessert werden.

FahrerWerk GmbH: Anmeldungen für das vierte Quartal mehr als verdoppelt

Die Ergebnisentwicklung des Konzerns wurde in den ersten neun Monaten 2026 noch planmäßig durch die FahrerWerk GmbH belastet, die ein EBITDA von rund EUR -0,27 Mio. erwirtschaftete. Nach einem verhaltenen Jahresstart zeichnet sich inzwischen die bereits im Juli angekündigte Belebung der Nachfrage und die damit verbundene signifikante Erhöhung der Auslastung deutlich ab. Im September lag das EBITDA der FahrerWerk GmbH um knapp 79 % über dem Vorjahresmonat, während die Gesamtkosten gleichzeitig um 12,0 % gesenkt werden konnten.

Besonders erfreulich entwickelt sich die Nachfrage nach künftigen Kursstarts: Die Anmeldezahlen für das vierte Quartal liegen um 119 % über dem Niveau des ersten Quartals 2026. Darüber hinaus verzeichnet die FahrerWerk GmbH erstmals Anmeldungen für Kurse mit einem Vorlauf von mehr als drei Monaten. Dies erhöht die Planungssicherheit und unterstreicht die verbesserte Nachfrageentwicklung.

Vor diesem Hintergrund erwartet der Vorstand für das vierte Quartal 2026 ein ausgeglichenes bis positives EBITDA der FahrerWerk GmbH. Auch mit Blick auf das Geschäftsjahr 2027 stimmt die bereits erkennbare Buchungslage zuversichtlich. Auf Basis der aktuellen Nachfrageentwicklung hält der Vorstand ein deutlich positives EBITDA der FahrerWerk GmbH im Geschäftsjahr 2027 für sehr wahrscheinlich. Zusätzliche Reichweite schafft das im Juli vorgestellte Kooperationsmodell, über das ein erster Partner mit fünf Standorten angebunden wurde. Unterstützt wird die Entwicklung zudem durch ein seit September neu aufgestelltes Vertriebsteam sowie KI-Agenten, die bereits die Terminvereinbarung mit Interessenten übernehmen.

Foerst GmbH: Anfragen übersteigen Produktionskapazitäten für 2027

Die Konzerntochter Foerst GmbH steigerte in den ersten neun Monaten den Umsatz um 6,5 % und erzielte weiterhin ein leicht positives EBITDA. Die im Sommer spürbar gestiegene Nachfrage hat sich nach dem Wechsel an der Spitze des Bundesministeriums für Verkehr Ende Juli wieder abgeschwächt. Viele Fahrschulen stellen Investitionsentscheidungen zurück, bis ein klares Signal zur Umsetzung der Reform vorliegt.

Derzeit liegen der Foerst GmbH aktuelle Anfragen von Fahrschulen vor, die die derzeitige gesamte Produktionskapazität des Jahres 2027 mehr als auslasten würden. Nach aktueller Einschätzung des Vorstands dürften diese Anfragen mit der finalen Verabschiedung der Reform in Aufträge münden.

Prognose bestätigt

Der Vorstand bestätigt die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 und erwartet weiterhin ein Konzern-EBITDA in einer Bandbreite von EUR 1,5 Mio. bis EUR 2,5 Mio. Mit dem nach neun Monaten erzielten Konzern-EBITDA von EUR 1,33 Mio. hat die 123fahrschule SE bereits rund 89 % des unteren Endes der prognostizierten Spanne erreicht. Der Vorstand erwartet für das vierte Quartal 2026 ein positives EBITDA in allen drei Konzerngesellschaften.

Boris Polenske ergänzt:

"Die FahrerWerk GmbH hat die operative Trendwende eingeleitet. Die deutlich gestiegenen Anmeldezahlen für das vierte Quartal und die bereits gute Buchungslage für 2027 stimmen uns zuversichtlich. Auch bei Foerst sehen wir erhebliches Wachstumspotenzial: Schon heute übersteigen die Anfragen von Fahrschulen für 2027 unsere verfügbaren Produktionskapazitäten. Entscheidend für die Umsetzung dieser Nachfrage ist nun die weitere Konkretisierung der geplanten Reform. Wir gehen damit aus allen drei Gesellschaften gestärkt und mit Rückenwind in das Reformjahr 2027."

Über die 123fahrschule SE

Die 123fahrschule SE (ISIN: DE000A2P4HL9, Ticker: 123F, Primärmarkt: Düsseldorf) ist ein KI-getriebenes Ausbildungs- und Technologieunternehmen im deutschen Führerscheinausbildungsmarkt. Das 2016 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt eine integrierte Plattform für die Führerscheinklasse B, bestehend aus KI-gestützter Lernsteuerung, digitalen Theorieformaten und eigenen Fahrsimulatoren. Mit bundesweit über 60 Standorten ist 123fahrschule bereits heute die größte Fahrschulkette im B-Segment und verfolgt eine skalierbare Wachstumsstrategie inklusive einer geplanten Franchise-Expansion.

Zum Unternehmensverbund gehören neben der 123fahrschule SE die FahrerWerk GmbH (Fahrlehrerausbildung an drei Standorten) sowie die Foerst GmbH (Entwicklung und Vertrieb von Fahrsimulatoren für PKW und LKW). Alle drei Einheiten profitieren unmittelbar von der zum 1. Januar 2027 angestrebten Fahrschulreform.

Technologisch verfügt das Unternehmen durch proprietäre Software- und KI-Systeme, eigenentwickelte Fahrsimulatoren sowie einen kontinuierlich wachsenden Datenbestand aus Theorie-, Simulator- und Praxisausbildung über einen in der Branche bislang einzigartigen Vorsprung. Für Investoren markiert 2026 einen zentralen Entwicklungsschritt: Die 123fahrschule entwickelt sich von einem technologiegestützten Ausbildungsanbieter hin zu einer skalierbaren Ausbildungs- und Plattformgesellschaft mit klarer Governance, der Perspektive wiederkehrender Erlösstrukturen und dem Anspruch, die technologische Transformation der Führerscheinausbildung langfristig maßgeblich mitzugestalten.

Ihr Ansprechpartner: Boris Polenske

Kontakt: ir@123fahrschule.de

Mehr Infos: https://123fahrschule.de/investor-relations

Oder: https://fahrschulreform2027.de/

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