Devisen: Eurokurs gibt zum US-Dollar nach - Sorgen um Frankreich belasten
Der Euro
Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1205 (Mittwoch: 1,1234) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8925 (0,8901) Euro.
Nach Einschätzung der Dekabank stehen neben dem Anstieg der Ölpreise auch die weiteren Entwicklungen in Frankreich besonders im Fokus der Anleger. Die angespannte Haushaltslage und jüngste gewaltsame Proteste gegen die Sparpläne der Regierung in Paris haben die Renditen französischer Anleihen auf mehrjährige Höchststände getrieben. Zudem weitete sich im Handelsverlauf der Renditeabstand zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren einmal mehr aus, was die Anleger verunsicherte und den Euro belastete.
Enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone passten in das Bild. Die Stimmung der Verbraucher im gemeinsamen Währungsraum hat sich im Oktober erneut und überraschend deutlich eingetrübt.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83770 (0,83825) britische Pfund, 175,97 (177,36) japanische Yen und 0,9211 (0,9256) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.055 Dollar. Das waren rund 86 Dollar weniger als am Vortag./la/he
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AXC0308 2026-10-22/17:26