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'HB': Evonik prüft größere Übernahme in den USA - schon vor BASF-Interesse

Der Spezialchemiekonzern Evonik wirft laut einem Pressebericht schon länger ein Auge auf mögliche Übernahmen in den USA. Im Fokus stehe dabei das US-Chemieunternehmen Ashland , schreibt das "Handelsblatt" am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Allerdings stehe Ashland schon länger zum Verkauf und der damit stark gestiegene Aktienkurs werde mittlerweile als ein wesentliches Risiko gesehen. Sollte der MDax -Konzern eine größere Übernahmen tätigen, würde dies Erwägungen der BASF Evonik zu kaufen, deutlich verkomplizieren.

Ein Evonik-Sprecher wollte die "Marktgerüchte" auf Anfrage nicht kommentieren. Die möglichen Erwägungen von Evonik seien indes keine Abwehrmaßnahme gegen den BASF-Vorstoß, denn die Ashland-Prüfung habe deutlich vor der Interessensbekundung durch die BASF begonnen, schreibt das Blatt weiter.

Ende September hatte BASF ein Interesse an Evonik öffentlich gemacht. In einem ersten Vorstoß solle der Dax -Konzern 22,15 Euro je Aktie geboten haben. Jüngst sagte eine mit der Transaktion vertraute Person der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX, dass ein höheres Angebot drinnen sein könnte, aber erst nach einem Blick in die Bücher des Spezialchemiekonzerns.

An der Börse schwand an diesem Donnerstag die Übernahmefantasie ein Stück weit. Der Aktienkurs fiel zuletzt um gut zweieinhalb Prozent auf 20,36 Euro. Das bedeutet eine Marktkapitalisierung von knapp 9,5 Milliarden Euro. Ashland kommt auf einen Börsenwert von umgerechnet 2,95 Milliarden Euro. Zum Vergleich: BASF bringt gut 46 Milliarden Euro auf die Börsenwaage./mis/jha/

 ISIN  DE000BASF111  US0442091049  DE000EVNK013

AXC0215 2026-10-22/13:48

Relevante Links: BASF SE, Evonik Industries AG, Ashland Inc.

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