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ROUNDUP: Barclays streicht nach Gewinnplus 5.000 Jobs - Aktie verliert

Die britische Bank Barclays will infolge der verstärkten Einführung Künstlicher Intelligenz 5.000 Arbeitsplätze streichen. Das Geldhaus erklärte die Pläne mit der Senkung der Kosten. 1.000 Jobs seien schon abgebaut, der Rest solle bis Ende 2026 folgen. Betroffen wären rund fünf Prozent der Arbeitsplätze bei der Bank. Zugleich meldete Barclays am Donnerstag einen Gewinnanstieg im dritten Quartal, verfehlte jedoch teilweise die Erwartungen von Analysten. Für die Barclays-Aktie ging es in London gegen Mittag um 0,4 Prozent aufwärts.

Im dritten Quartal bescherten höhere Erträge in mehreren Sparten der Barclays Bank mehr Gewinn. Mit 1,65 Milliarden britischen Pfund (knapp 2 Mrd Euro) entfiel auf die Aktionäre ein um 13 Prozent höherer Überschuss als ein Jahr zuvor. Allerdings schnitt die Bank bei Erträgen und Vorsteuergewinn schlechter ab als von Experten im Schnitt erwartet. Auch die besonders beäugte Investmentbank des Hauses verfehlte mit ihren Erträgen die Erwartungen.

Im dritten Quartal steigerte Barclays die gesamten Erträge um drei Prozent auf knapp 7,4 Milliarden Pfund. Besonders die Vermögensverwaltung für reiche Kunden sowie das Geschäft mit Privat- und Unternehmenskunden in Großbritannien legten zu. In der Investmentbank und dem Privatkundengeschäft in den USA stagnierten die Erträge hingegen etwa. Allerdings legte Barclays insgesamt weniger Geld für drohende Kreditausfälle zurück, was dem Gewinn zugute kam.

Bankchef C. S. Venkatakrishnan sieht die Bank damit auf gutem Weg zu ihren Zielen für die Jahre 2026 bis 2028. Zudem kündigte er einen Aktienrückkauf über eine halbe Milliarde Pfund an./stw/jha/mis

 ISIN  GB0031348658

AXC0164 2026-10-22/11:35

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