Wiener Börse startet tiefrot - ATX verliert 2,25 Prozent / Schwaches Europäisches Börsenumfeld nach negativen Signalen von US-Technologieschwergewichten - AT&S-Aktie rutscht tiefer
Der Wiener Aktienmarkt hat am Donnerstag den Handel tiefrot aufgenommen. Der ATX rasselte kurz nach Sitzungsbeginn um 2,25 Prozent auf 6.418,22 Punkte nach unten. Zur Wochenmitte hatte der heimische Leitindex noch starke 1,75 Prozent gewonnen.
Auch an den europäischen Leitbörsen ging es im Frühgeschäft nach sehr schwachen Vorgaben aus Asien tief in die Verlustzone. Negativ aufgenommene Geschäftszahlen von US-Technologieriesen wie Tesla, IBM oder Meta drücken international merklich auf die Stimmung.
Die Finanzmärkte befinden sich zudem in einem schwierigen Umfeld, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Durch die fehlenden positiven Perspektiven im Ukraine- und Irankrieg verharren die Energiepreise auf hohem Niveau, wodurch Inflations-und auch Konjunktursorgen geschürt werden, hieß es weiter von den Experten.
Der Abwärtssog ging in Europa wieder einmal vom Technologiebereich aus. In Wien sackte die AT&S-Aktie in dem sehr schwachen Branchenumfeld um mehr als acht Prozent ab. Am Vortag hatten die Titel des steirischen Leiterplatten aber noch über sieben Prozent gewonnen. Seit dem Jahresauftakt weisen die Aktien zudem in Summe ein beachtliches Plus von fast 400 Prozent auf.
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