Kühne+Nagel erhöht Jahresprognose nach gutem Quartal erneut
Der Logistikkonzern Kühne+Nagel
Im Ausblick wird das Unternehmen nun deutlich optimistischer. 2026 strebt der Konzern einen Ebit von 1,5 bis 1,6 Milliarden an, bisher hatte eine Bandbreite von 1,35 bis 1,55 Milliarden gegolten. Schon im Sommer hatte das Unternehmen seine Ziele erhöht.
Gewachsen ist das Unternehmen im dritten Quartal erneut im Luftfrachtgeschäft. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 37 Prozent. Treiber war laut der Mitteilung die Nachfrage nach Logistiklösungen für Cloud-Infrastruktur und Halbleiter. Kühne+Nagel gilt als ein KI-Boom-Profiteur. Wenn hochkomplexe Teile für Datencenter zum Beispiel von Asien in die USA transportiert werden müssen, sind das lukrative Aufträge für Logistiker.
Starkes Wachstum gab es aber auch in der Seefracht, die zuletzt geschwächelt hatte. Hier nahm der Umsatz währungsbereinigt um 20 Prozent zu. Basis dafür war laut den Angaben ein Volumenzuwachs von 5 Prozent. Dies sei die Folge von Marktanteilsgewinnen auf den Handelsrouten aus Asien und dem Transatlantikgeschäft gewesen. Zusätzliche Impulse kamen laut Mitteilung aus dem weiteren Ausbau von Exportvolumen chinesischer Kunden.
Der um die volatilen Frachttarife bereinigte Rohertrag erhöhte sich konzernweit um 13 Prozent auf 2,39 Milliarden Franken, wie es weiter hieß. Das Betriebsergebnis (Ebit) nahm um 53 Prozent auf 435 Millionen Franken zu und der Reingewinn um ebenfalls 53 Prozent auf 316 Millionen. Die Konversionsmarge (Verhältnis Ebit zu Rohertrag) erreichte 18,2 Prozent. Mit den Zahlen hat Kühne+Nagel die Erwartungen der Analysten übertroffen./rw/ra/AWP/jha
ISIN CH0025238863
AXC0080 2026-10-22/08:07
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