Vossloh wird für 2026 noch etwas pessimistischer - Belebung im Schlussquartal
Der Bahntechnik-Anbieter Vossloh
wird nach einem Gewinnrückgang im Sommer noch etwas pessimistischer
für das laufende Jahr. Zwar dürfte der Umsatz den mittleren Bereich
der im Juli gesenkten Zielspanne von 1,51 bis 1,61 Milliarden Euro
erreichen, teilte das im SDax gelistete Unternehmen
am Donnerstag in Werdohl mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern
(Ebit) dürfte jedoch wegen verschobener Projekte und einmaliger
Kosten eher im unteren Bereich der angekündigten Spanne von 100 bis
110 Millionen Euro landen. Allerdings berichtete das Management von
einer "deutlichen Belebung im Jahresschlussquartal".
Im dritten Quartal stieg Vosslohs Umsatz dank der erstmaligen
Einbeziehung des französischen Betonschwellenherstellers Sateba um
mehr als 15 Prozent auf knapp 377 Millionen Euro. Der operative
Gewinn (Ebit) ging jedoch um mehr als ein Fünftel auf gut 24
Millionen Euro zurück. Unter dem Strich stand mit 9,4 Millionen Euro
nur gut halb so viel Gewinn wie im Vorjahreszeitraum in den
Büchern./stw/stk