WDH: Europas Handynetz-Betreiber greifen nach Weltraum-Frequenzen
(Im 1. Satz des letzten Absatzes muss es heißen "nicht mal")
BONN (dpa-AFX) - Europas große Telekommunikationskonzerne ziehen an
einem Strang, um Handynutzer auch in entlegenen Gebieten mit
Mobilfunk aus dem Weltall zu erreichen. Die Deutsche Telekom
Man wolle eine flächendeckende Versorgung auch in unterversorgten Gebieten erreichen, die Resilienz mobiler Netze stärken, kritische Kommunikation schützen und die Entwicklung einer europäischen Satellitenkonstellation unterstützen, hieß es von den Unternehmen. Mit der Zusammenarbeit wolle man die eigenständige Position Europas im Bereich der Weltrauminfrastruktur sicherstellen. Man plane, zentrale Infrastrukturen am Boden sowie wichtige Koordinierungs- und Steuerungsfunktionen in Europa aufzubauen.
Weltraum-Funktion kommt erst noch in den Massenmarkt
Den Handykunden sollen Direct-to-Device-Dienste (D2D) angeboten werden - das Smartphone wird also da, wo bislang kein Handynetz ist, direkt mit Satelliten im Weltraum verbunden. Die meisten Smartphones haben diese D2D-Funktion bislang nicht integriert, in den kommenden Jahren dürfte das aber im Massenmarkt ankommen.
Es geht um weiße Flecken - also dort, wo Stand jetzt nicht mal das
veraltete 2G-Netz verfügbar ist. Bei der Deutschen Telekom waren das
im Juni laut Bundesnetzagentur 1,2 Prozent der Fläche Deutschlands,
bei Vodafone 1,7 Prozent und bei O2Telefónica 1,6 Prozent. In
solchen Gegenden sollen die Handynutzer künftig mit Satelliten im
Weltraum verbunden werden. Wer der Satellitenbetreiber ist, ist noch
unklar. Das Raumfahrtunternehmen SpaceX
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AXC0138 2026-10-19/14:01
Relevante Links: Deutsche Telekom AG, Telefónica S.A., Vodafone Group plc, Koninklijke KPN N.V., Space Exploration Technologies Corp.