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POLITIK: Airlines meiden saudische Hauptstadt Riad weiterhin

Mehr als eine Woche nach dem schweren Angriff der Huthi-Miliz auf den Flughafen von Riad meiden große Fluggesellschaften die saudische Hauptstadt weiterhin. Der König-Chalid-Flughafen öffnete inzwischen wieder für Starts und Landungen, wie aus einer Mitteilung an die Flugzeugführer (NOTAM) hervorgeht. Bis zum Wochenende war der Verkehr am Flughafen infolge wiederholter Angriffe mit insgesamt 18 Toten und Hunderten Verletzten unterbrochen. Die Gefahr neuer Angriffe ist hoch.

Die Huthi-Miliz im Jemen hat unter anderem den Flughafen mehrfach angegriffen. Bei einer der Attacken wurden dort vor gut einer Woche 13 Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt.

Große Fluggesellschaften aus Europa, Asien und der Golfregion fliegen Riad vorerst weiterhin nicht an. Die Lufthansa Group verlängerte ihren Flugstopp für Riad um etwa vier Wochen bis 18. November, British Airways und KLM wollen den Flughafen bis mindestens Ende des Monats nicht bedienen. Ähnliche Ankündigungen gab es von einigen asiatischen und arabischen Fluggesellschaften. Qatar Airways etwa hat Flüge nach Riad und Dammam im Osten des Königreichs bis auf weiteres ausgesetzt.

Dem Flugdienst Flightradar24 zufolge waren heute mehr als 80 Prozent der geplanten Flüge am König-Chalid-Flughafen in Riad gestrichen.

NOTAMs sind Meldungen für den globalen Flugverkehr, die unter anderem Piloten weltweit einsehen können. Darin geht es unter anderem um gesperrte oder eingeschränkte Lufträume, um aktuelle Gefahren oder etwa um Ausfälle bestimmter Navigationssysteme./jot/DP/mis

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AXC0094 2026-10-19/11:34

Relevante Links: Deutsche Lufthansa AG, International Consolidated Airlines Group SA, Air France-KLM S.A., American Airlines Group Inc., United Airlines Holdings Inc.

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