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Wiener Börse startet schwach - ATX verliert 1,10 Prozent / Negatives Umfeld - BAWAG nach Zahlen im Minus - Übernahmeangebot zieht Steyr Motors-Aktien knapp 20 Prozent hoch

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Neu: Details und Kursveränderungen zu Einzelwerten
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Der Wiener Aktienmarkt ist am Montag schwächer in den Handel gestartet. Der heimische Leitindex ATX fiel gegen 9.30 Uhr um 1,10 Prozent auf 6.485,13 Punkte. Für den breiter gefassten ATX Prime ging es um 1,04 Prozent auf 3.186,14 Zähler hinab.

Die europäischen Leitbörsen starteten ebenfalls schwächer in die Sitzung. Während die US-Aktienmärkte am Freitag einheitlich Kursverluste verbuchen mussten, zeigten sich die Asien-Börsen heute Früh uneinheitlich. Datenseitig verläuft der Wochenauftakt ruhig, denn relevante Datenveröffentlichung oder Reden von EZB- und Fed-Vertretern stehen nicht an.

Unter den heimischen Einzelwerten zeigten sich BAWAG nach Vorlage von Ergebnissen 2,3 Prozent im Minus. Die BAWAG hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 mehr eingenommen und mehr Gewinn erzielt. Der Nettozinsertrag wuchs gegenüber der Vorjahresperiode um 7 Prozent auf rund 1,47 Mrd. Euro, der Provisionsüberschuss stieg um 11 Prozent auf 302,1 Mio. Euro, wie das Geldhaus mitteilte. Unterm Strich stand ein Gewinn von 734,8 Mio. Euro, um 17 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum. Die Ziele für das Gesamtjahr wurden indes bestätigt. Das Geldhaus peilt weiterhin einen Gewinn von mehr als 960 Mio. Euro an.

Auch die beiden anderen im ATX schwer gewichteten Banktitel mussten Abschläge verbuchen. So notierten Erste Group um gut ein Prozent tiefer, Aktien von Raiffeisen büßten 1,7 Prozent ein.

Schwächer zeigten sich auch AT&S mit einem Minus von 2,4 Prozent. Strabag gaben um 1,8 Prozent nach und Andritz lagen 1,5 Prozent tiefer. Wienerberger konnten sich hingegen um 0,6 Prozent steigern. Aktien der OMV legten ebenfalls um 0,6 Prozent zu.

Im Segment direct market plus kletterten die Anteilsscheine von Steyr Motors um knapp 20 Prozent auf 36,40 Euro nach oben. Der US-Drohnenentwickler Red Cat Holdings will Steyr Motors übernehmen und hat ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien des heimischen Motorenherstellers vorgelegt. Der Angebotspreis soll 39,00 Euro je Steyr-Aktie in bar betragen, wie das US-Unternehmen Montagfrüh mitteilte.

ger/moe

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