APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
EU-Spitzen versichern Selenskyj weitere Unterstützung
Brüssel - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Antonio Costa haben der Ukraine weitere Hilfe und Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft versichert. "Russland versucht alles, um die Energie- und Wasserinfrastruktur zu zerstören, aber wir stehen an Ihrer Seite", sagte von der Leyen am Freitag bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Brüssel. Selenskyj bat den EU-Gipfel für das kommende Jahr um 70 Milliarden Euro.
Gewalt an landesweitem Protesttag in Frankreich befürchtet
Paris - In Frankreich wird am Samstag zu Großprotesten gegen hohe Lebenshaltungskosten und zu einer Neuauflage der Gelbwestenbewegung aufgerufen. Paris befürchtet Blockadeaktionen, Ausschreitungen und Gewalt und kündigte ein hartes Durchgreifen an. Die Polizei werde auch mit Blendgranaten und Gummigeschossen gegen Krawallmacher vorgehen, sagte Innenminister Laurent Nuñez. Erwartet werden 250 Protestkundgebungen und 80 Demonstrationszüge mit insgesamt 70.000 bis 140.000 Teilnehmern.
Regierung will Zukunftsdepot fixieren
Wien - Die Bundesregierung trifft sich am Samstag im Kanzleramt zu einer größeren Arbeitssitzung. Bei zumindest zwei Themen sollen dabei schon Ergebnisse präsentiert werden. Einerseits soll das von der ÖVP forcierte "Zukunftsdepot" finalisiert werden, andererseits das von Hochschulen und Studierenden als zu niedrig kritisierte Uni-Budget endgültig fixiert werden.
Ex-LH Niessl tritt bei BP-Wahl 2028 fix an
Wien/Eisenstadt - Der frühere burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) tritt fix bei der Bundespräsidentenwahl 2028 an. "Ja, ich werde antreten", der entsprechende Unterstützungsverein ist gegründet, bestätigte Niessl am Freitagabend gegenüber der APA einen "Kurier"-Bericht. Die Vereinsgründung sei nötig, um Spenden für die Kampagne sammeln zu können, erläuterte er. Niessl will als überparteilicher Kandidat ins Rennen gehen.
Trump-Sprecherin Zacharia gibt Insidern zufolge Posten auf
Washington - Die gerade erst angetretene neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, gibt ihr Amt US-Insiderkreisen zufolge auf. Sie werde den Posten räumen, bestätigte ein hochrangiger Regierungsbeamter der dpa, ohne nähere zeitliche Angaben dafür zu nennen. Zacharia hatte den Job erst am Montag angetreten. Wer auf sie folgen soll, war zunächst unklar. Trump selbst hatte es zuvor so dargestellt, als hätte er Zacharia nahegelegt, über einen Rücktritt nachzudenken.
"Fridays For Future"-Klimastreik nach Rekordhitze
Wien/Österreich-weit - Unter dem Motto "Ohne Klimaschutz ist alles nix!" hat der Österreich-Ableger von "Fridays For Future" (FFF) für den Freitag zu einem weiteren Klimastreik auf die Straßen gebeten. Zum Protest aufgerufen wurde neben der Bundeshauptstadt Wien auch in sechs weiteren Landeshauptstädten, um dort jeweils der "ganzen aufgestauten Wut dieses Klimakrisen-Sommers" Ausdruck zu verleihen. "Unbestreikt" blieben nur Niederösterreich und das Burgenland.
Russland berät nach Dieseldeal über weitere Projekte mit USA
Moskau - Nach dem kürzlich abgeschlossenen Diesel-Abkommen berät Russland nach eigenen Angaben mit den USA über weitere gemeinsame Projekte. Trotz der US-Sanktionen prüften beide Seiten weitere Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, erklärte der russische Investitionsbeauftragte Kirill Dmitrijew am Freitag auf einer Energiekonferenz in Moskau. Unter anderem würden gemeinsame Projekte im Bereich russischer und US-amerikanischer Rechenzentren erörtert.
Neue Proteste in Indien gegen Wählerlistenüberprüfung
Neu-Delhi - Trotz großen Polizeiaufgebots haben am Freitag erneut Tausende von meist jungen Menschen in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi den Rücktritt des obersten Chefs der Wahlkommission gefordert. Anhänger der regierungskritischen "Kakerlaken"-Bewegung, Mitglieder von Studentengruppen, Oppositionspolitiker und andere versammelten sich an verschiedenen Orten der Stadt, um gegen die umstrittene Überprüfung von Wählerverzeichnissen durch die Wahlkommission zu protestieren.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red