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Netzwerferdrohnen sollen Kasernen schützen

Die Bundeswehr schafft sogenannte Netzwerferdrohnen an, um Kasernen und andere Liegenschaften vor Spionage- und Sabotagedrohnen zu schützen. Der Haushaltsausschuss des Bundestags billigte ein entsprechendes Beschaffungsprojekt, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.

"Netzwerferdrohnen gelten als bewährte Abwehrmaßnahme für den Liegenschaftsschutz", hieß es. Sie würden in der Regel im Verbund mit weiteren Systemen wie Störsendern und Radar eingesetzt. Die Drohnen fangen gegnerische Drohnen mit einem Netz ein. Im Gegensatz zu einem Abschuss besteht damit keine Gefahr durch umherfliegende Trümmerteile. Das Ministerium wies darauf hin, dass sie sich daher auch für den Einsatz in städtischen Gebieten eignen.

Wie viele dieser Drohnen die Bundeswehr anschaffen will, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage nicht. Zu Einzelsummen oder Stückzahlen könne man sich aus Gründen der militärischen und operativen Sicherheit nicht äußern. Dies würde Rückschlüsse auf schützenswerte Informationen zulassen.

Rüstungsinvestitionen unterliegen der politischen Kontrolle. Beschaffungen der Bundeswehr, die 25 Millionen Euro oder mehr kosten, müssen vom Haushaltsausschuss genehmigt werden, so ist es in der Bundeshaushaltsordnung festgelegt./jr/DP/men

AXC0286 2026-10-14/17:50

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