Milliardenstrafe zehrt am Gewinn der Bank of America - Aktie sackt ab
Eine Milliardenstrafe wegen
Gesetzesverstößen hat der Bank of America im dritten
Quartal Gewinneinbußen eingebrockt. Unter dem Strich verdiente das
Institut 6,9 Milliarden US-Dollar (6,2 Mrd Euro) nach 8,3 Milliarden
ein Jahr zuvor, wie es am Mittwoch in Charlotte (Bundesstaat North
Carolina) mitteilte. Neben der Strafe, die erst am Dienstagabend
bekannt geworden war, drückte auch ein unerwartet schwacher Handel
mit Anleihen und Aktien auf das Ergebnis. An der Börse kamen die
Neuigkeiten schlecht an. Im vorbörslichen US-Handel ging es für die
Aktie der Bank um rund vier Prozent abwärts.
Die Erträge des Instituts fielen im Handel mit Anleihen, Devisen und
Rohstoffen im dritten Quartal 17 Prozent niedriger aus als vor einem
Jahr. Im Aktienhandel wuchsen sie zwar um 11 Prozent, verfehlten
jedoch die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Weil es im
Privatkundengeschäft und der Vermögensverwaltung besser lief, konnte
die Bank ihre gesamten Erträge dennoch um drei Prozent auf 30
Milliarden Dollar steigern./stw/nas/mis