Hoppermann: 'Keine Silver Bullet' für CDU-Probleme
Das CDU-Präsidium will in einer Klausurtagung die jüngsten Wahlniederlagen aufarbeiten - schnelle Lösungen sind aus Sicht von Generalsekretärin Franziska Hoppermann dabei aber nicht zu erwarten. "Bei dieser Klausur soll es vor allem um eines gehen: Das Signal der jüngsten Wahlergebnisse ist bei uns angekommen", sagte Hoppermann der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagausgabe).
"Dabei muss uns allen klar sein, dass von dieser Klausur keine "Silver Bullet" ausgeht, die alle Probleme über Nacht wegzaubert", ergänzte sie. Die am Sonntag beginnende zweitägige Klausur in Berlin sei der entschlossene Auftakt eines tiefgreifenden, langfristigen Prozesses.
"Spürbare Verbesserungen" für die Menschen
Hoppermann sagte, das Präsidium müsse neben der Vorbereitung der geplanten Reformen auch auf Impulse für die Lage der Bevölkerung setzen: "Wir schaffen Gerechtigkeit und Akzeptanz nur, wenn uns beides gelingt: mutige, langfristige Veränderungen für die Zukunft und spürbare, kurzfristige Verbesserungen im Alltag."
Die CDU steckt nach Wahlniederlagen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin in der Krise. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht auch innerhalb seiner Partei unter erheblichem Druck. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) forderte vor der Präsidiumssitzung, dass sich die Partei in der ganzen Breite auf eine einheitliche Marschrichtung verständigen müsse./bf/DP/zb
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