APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Juristin Navanethem Pillay erhält Friedensnobelpreis
Oslo/Genf/Pretoria - Der Friedensnobelpreis geht an die Juristin Navanethem "Navi" Pillay aus Südafrika. Sie sei "eine Person von außergewöhnlichem Mut und außergewöhnlicher Integrität", hieß es vonseiten des norwegischen Nobelkomitees in Oslo am Freitag. Die 85-Jährige war in ihrer Laufbahn unter anderem Richterin am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), am Internationalen Gerichtshof (IGH) und UNO-Menschenrechtskommissarin.
Frau tot in Stiegenhaus: Verdacht auf Fremdverschulden
Wien - Die Polizei versucht die Umstände zu klären, unter denen eine 35-Jährige in Wien gestorben ist. Die Frau wurde in der Nacht auf Freitag reglos im Stiegenhaus eines Wohnhauses im Bezirk Landstraße entdeckt. "Aufgrund der Auffindungssituation und sichtbarer Verletzungen am Körper der Verstorbenen" soll eine gerichtliche Obduktion die Todesursache feststellen, sagte ein Sprecher. "Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen, auch Fremdverschulden kann nicht ausgeschlossen werden."
SPÖ hofft auf nur einen Kandidaten bei Parteitag
Wien - Die Übergangsvorsitzenden der SPÖ Eva-Maria Holzleitner und Philip Kucher hoffen, dass es für die langfristige Parteiführung nur einen Kandidaten gibt, der dann bei einem Parteitag im Frühling bestimmt wird. Wie Kucher bei einem gemeinsamen Pressegespräch betonte, bekenne er sich zur Mitgliedereinbindung bei der Frage des SPÖ-Vorsitzes. In diesem Fall würde er sich aber "einen Parteitag der Einigkeit mit einem Kandidaten" wünschen.
Heuer bereits 19 Mio. Euro Schaden mit Phishing-Betrügereien
Wien - Im Zusammenhang mit Phishing-Betrügereien - dem Ausspähen von Passwörtern und dem anschließenden Abgreifen von Vermögenswerten von Konten - ist im heurigen Jahr bereits ein polizeilicher Schaden von 19 Mio. Euro angerichtet worden. 5.000 Fälle wurden bisher gezählt. Das gab der Leiter des Bundeskriminalamts, Andreas Holzer, am Freitag anlässlich des Starts der Aktion "10 Tage gegen Phishing" bei einem Pressetermin im Innenministerium bekannt.
Zwei Ukrainer unter Spionage-Verdacht in Wien in U-Haft
Wien/Kiew (Kyjiw) - Zwei mutmaßliche Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes sind am vergangenen Montag in Wien festgenommen werden. Am Mittwoch wurde vom Landesgericht über die Tatverdächtigen die U-Haft verhängt. Als Haftgründe wurden Tatbegehungs-, Verdunkelungs- und Fluchtgefahr angenommen, teilte Gerichtssprecherin Christina Salzborn am Freitag auf APA-Anfrage mit. Die U-Haft ist vorerst bis 21. Oktober rechtswirksam. Die beiden Männer bestreiten die wider sie erhobenen Vorwürfe.
Knapp 90 Anzeigen wegen Verstößen gegen Kopftuchverbot
Wien - Seit diesem Schuljahr dürfen Mädchen bis 14 am Schulgelände kein Kopftuch mehr tragen. Tun sie es dennoch, werden sie von Lehrkräften an das Verbot erinnert; bei weiteren Verstößen folgt ein Gespräch mit den Eltern in der Direktion. Nächste Eskalationsstufe ist ein Termin in der Bildungsdirektion, 252 gab es seit Schulstart. 87 Mal folgten Anzeigen, weil Mädchen weiter verhüllt in die Schule kamen. SPÖ-Jugendorganisationen haben am Freitag gegen das Verbot protestiert.
Angriff auf Yandex-Rechenzentrum in Russland
Moskau/Kiew (Kyjiw) - Bei gegenseitigen Angriffen hat es in Russland und der Ukraine mehrere Tote und Verletzte gegeben. Ein ukrainischer Angriff auf die russische Grenzregion Belgorod forderte zwei Todesopfer und mehrere Verletzte, wie die russische Nachrichtenagentur TASS meldete. Bei einem Drohnenangriff in der Region Kaluga auf ein Rechenzentrum des russischen Technologiekonzerns Yandex wurden zudem neun Menschen verletzt. Es gab auch einen Angriff auf die Lukoil-Raffinerie Uchta.
Zwei Lenker bei Pkw-Kollision in Niederösterreich getötet
Pfaffenschlag - Zwei Lenker sind am Freitag bei einer Pkw-Frontalkollision in Pfaffenschlag (Bezirk Waidhofen an der Thaya) ums Leben gekommen. Ein 19-Jähriger war laut Zeugenaussagen mit seinem Auto auf das Straßenbankett und dann auf die Gegenfahrbahn geraten. Er stieß gegen den Wagen eines 60-Jährigen, berichtete die Polizei in einer Aussendung. Die beiden Männer aus dem Bezirk Gmünd waren in ihren Kfz eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit. Für die Lenker kam aber jede Hilfe zu spät.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red