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Banken wollen nicht über KI-Schutz und Freizeit verhandeln

Bei den Tarifgesprächen für das private Bankgewerbe haben die Arbeitgeber einige Gewerkschaftsforderungen pauschal abgelehnt. Man sei grundsätzlich nicht bereit, über verschärfte Kündigungsschutzregeln zu verhandeln, erklärte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Thomas A. Lange, nach Gesprächen in Berlin. Auch für Transformationsprozesse bräuchten die Unternehmen keine tarifliche Nachhilfe.

Die Gewerkschaft Verdi will neben einer Erhöhung der Entgelte um 6 Prozent den Einsatz künstlicher Intelligenz regeln. Man brauche verbindliche Vereinbarungen zur Personalplanung und Qualifizierung. Weiterhin sollten Beschäftigte die Möglichkeit erhalten, Bestandteile ihrer Gehälter in bis zu 20 zusätzliche freie Tage pro Jahr umzuwandeln.

Unverständnis für Arbeitszeitverkürzung auf eigene Kosten

Auch diese Teilforderung lehnten die Arbeitgeber mit "Unverständnis" ab. Das entspreche einer Arbeitszeitverkürzung von fast 10 Prozent und führe jede seriöse Personalplanung ad absurdum. Die Folge wären Kapazitätsprobleme in vielen Bereichen.

Die Gehaltsforderung wurde als "deutlich zu hoch" bewertet. Gleichwohl sei man zu einem fairen Ausgleich bereit. Verdi hatte die monetäre Forderung mit der steigenden Inflation begründet.

Die Gespräche sollen am 2. November in Frankfurt fortgesetzt werden. Eine dritte Runde ist ebenfalls bereits terminiert für den 23. November in Berlin./ceb/DP/nas

 ISIN  DE000CBK1001  DE0005140008

AXC0216 2026-10-08/16:09

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