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AKTIE IM FOKUS: Argenx-Aktie bricht ein - Fehlschlag belastet

Aktien des Biotechnologieunternehmens Argenx sind am Donnerstag im frühen Handel unter Druck gekommen. Zuletzt brach der Wert um 17 Prozent ein. Die Aktie beschleunigte damit ihre Abwärtsbewegung seit Anfang September merklich. Mittlerweile notiert sie 20 Prozent unter dem Jahreshoch und befindet sich wieder in den Kursregionen zu Beginn des Jahres. Das Unternehmen hatte eine weit vorangeschrittene Phase-III-Studie mit dem Wirkstoff Efgartigimod Sc zur Behandlung des Sjögren-Syndroms gestoppt. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, zu deren Symptomen unter anderem starke Erschöpfung und extreme Trockenheit von Mund und Augen gehören.

Die Analysten von Bernstein sprachen ungeachtet der heftigen Kursreaktion von einer nicht allzu überraschenden Nachricht. Man habe einer erfolgreichen Studie 3 nur eine Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent zugebilligt. Das Sjögren-Syndrom habe sich in der pharmazeutischen Forschung bislang als sehr schwieriges Thema erwiesen, seit über 20 Jahren hat es bis vor Kurzem keine nennenswerten Fortschritte gegeben. Die Erkrankung sei sehr heterogen, was die Auswahl geeigneter Testpersonen für klinische Prüfungen zu einem extrem schwierigen Unterfangen mache, so die Experten./mf/stk

 ISIN  NL0010832176

AXC0093 2026-10-08/10:13

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