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Wiener Börse (Nachmittag) - ATX weitet Minus auf starke 2,9 % aus / Nach drei klaren Gewinntagen in Folge beim heimischen Leitindex - Sehr schwache europäische Anlegerstimmung zur Wochenmitte - Banken europaweit deutlich unter Verkaufsdruck

Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Mittwoch im Nachmittagshandel mit einer tiefroten Tendenz präsentiert. Der heimische Leitindex ATX rutschte weiter ab und gab gegen 14 Uhr um starke 2,9 Prozent auf 6.596,25 Punkte nach. Zuvor hatte er noch drei klare Gewinntage in Folge absolviert. Aktuell liegt der ATX seit dem Jahresstart in Summe fast 24 Prozent im Plus. Auch an den europäischen Börsen ging es zur Wochenmitte mit den Aktienkursen deutlich in den Minusbereich.

Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene unverändert eine sehr dünne Meldungslage vor. Europaweit standen die Bankenwerte am stärksten unter Verkaufsdruck und die Branchenvertreter in Wien schlossen sich dieser Tendenz klar an. Die Aktionäre der Erste Group mussten ein sattes Minus in Höhe von 4,6 Prozent verbuchen. BAWAG-Titel verbilligten sich sogar über der 5-Prozent-Marke um 5,1 Prozent und Raiffeisen Bank International fielen um 3,8 Prozent.

Unter den weiteren Schwergewichten büßten Andritz 4,9 Prozent ein. voestalpine reduzierten sich um 2,5 Prozent. Unter den europaweit schwachen Technologiewerten rutschten AT&S-Anteilsscheine 5,3 Prozent tiefer. Klar zulegen konnten hingegen die OMV-Papiere mit plus 2,3 Prozent.

Bei Lenzing ging der jüngste Abwärtsschub mit minus 3,9 Prozent weiter. Seit dem Jahresauftakt haben die Papiere des Faserherstellers in Summe bereits um fast 50 Prozent an Kurswert eingebüßt.

ste/mik

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