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Wiener Börse startet tiefer - ATX mit minus 0,37 Prozent / Veränderung in heimischer Politik angekündigt - Positive Vorgaben aus Asien

Der Wiener Aktienmarkt ist am Montag in der Früh tiefer in die neue Handelswoche gestartet. Der heimische Leitindex ATX notierte kurz nach Handelsstart bei 6.693,09 Punkten und damit 0,37 Prozent unter dem Niveau von Freitag. Der ATX Prime verlor 0,37 Prozent auf 3.283,34 Zähler. Das europäische Umfeld zeigte sich zunächst mit wenigen Veränderungen.

In der heimischen Politik wurden am Sonntag Veränderungen bei einer mitregierenden Partei verkündet. SPÖ-Chef Andreas Babler zieht sich teilweise zurück. Bis zumindest Jahresende will er Vizekanzler bleiben, ehe er an Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ), der sich derzeit noch der Heilung seiner Krebserkrankung widmet, übergibt. Auf dessen Wunsch würde Babler auch (Medien-)Minister bleiben. Als SPÖ-Chef holt sich Babler Klubobmann Philip Kucher und Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner an seine Seite.

Positive Vorgaben kommen aus Asien. Nach schwachen Arbeitsmarktdaten aus den USA machte sich mit Blick auf Zins- und Inflationssorgen Erleichterung breit. Vor allem die besonders konjunktursensible Technologiebranche profitierte in den USA und nun auch auf dem asiatischen Kontinent. Japans Leitindex Nikkei-225 stieg um 2,4 Prozent. Auf dem chinesischen Festland blieben die Börsen wegen der "Goldenen Woche" weiterhin geschlossen. An diesem Tag öffneten feiertagsbedingt auch die Handelsräume in Südkorea nicht.

Unternehmensseitig steht zu Wochenbeginn nichts auf dem Programm. Datenseitig sollte am Vormittag das sentix-Investorenvertrauen in der Eurozone nicht unbeachtet bleiben, schreiben die Helaba-Analysten. "Vor dem Hintergrund der zuletzt unruhigen Entwicklungen an den Renten- und Aktienmärkten und des per saldo weiter auf hohem Niveau liegenden Ölpreises rechnen wir mit einer spürbaren Stimmungseintrübung."

rst/moe

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