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Wadephul begrüßt G7-Entscheidung zu Ölreserven

Außenminister Johann Wadephul begrüßt die Entscheidung der G7-Staaten, angesichts steigender Kraftstoffpreise Ölnotreserven freizugeben. Deutschland habe von Anfang an auf eine einvernehmliche Regelung im G7-Rahmen gesetzt, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem slowenischen Kollegen Tone Kajzer in der Hauptstadt Ljubljana. Es sei ein gutes Ergebnis, dass das nun auch so geschehen sei. Er fügte hinzu: "Ich glaube, bei einem ersten Blick auf das, was ich sehe, hat die Europäische Union ihre Interessen wahren können."

Details zu den Entscheidungen seien ihm noch nicht bekannt, da er an den Beratungen nicht teilgenommen habe, sagte Wadephul. Die G7-Staaten hatten mitgeteilt, ab sofort und über vier Monate sollten 100 Millionen Barrel Rohöl der im März beschlossenen Freigabe tatsächlich freigegeben werden. Zuvor hatten sich die G7 in einer Videoschalte beraten. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz nahm teil. Zur G7 gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die USA, Japan, Italien und Kanada.

Wadephul: Innenpolitische Situation in USA eine Herausforderung

Wadephul wurde auch gefragt, wie er die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit einem Diesel-Exportstopp und die Forderungen von US-Finanzminister Scott Bessent bewerte, unverzüglich zusätzliche Diesel-Liefermengen bereitzustellen. Der Minister antwortet, die innenpolitische Situation in den USA sei auch vor den Midterms eine Herausforderung. "Das wäre für jeden Politiker so der Fall. Und umso mehr ist es erfreulich, dass es hier eine gemeinsame Regelung gegeben hat."/bk/DP/he

AXC0216 2026-10-02/17:49

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