VW-Chef Blume bringt längere Arbeitszeiten ins Spiel
VW
Blume zufolge gibt es mehrere Ansatzpunkte, wie die Arbeitskosten gesenkt werden können: Neben einer höheren Jahresarbeitszeit - zum Beispiel durch weniger Urlaubstage - gehe es möglicherweise auch um eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich. "Das gilt es jetzt in den nächsten Wochen und Monaten zu verhandeln", sagte der Manager.
Fast alle Tarifverträge gekündigt
Am Mittwoch hatte Volkswagen
Vor rund einem Monat hatte der VW-Aufsichtsrat einem Plan zugestimmt, der umfangreiche Sparmaßnahmen vorsieht - unter anderem auch Milliarden beim Personal. Der Vorstand will dazu auch Zehntausende Stellen abbauen.
Eine konkrete Forderung, wie viel länger VW-Beschäftigte pro Woche arbeiten sollen, gab es nach dpa-Informationen zuletzt aber noch nicht. Eine höhere Wochenarbeitszeit könnte Volkswagen zum Beispiel in Bereichen helfen, wo aktuell Mehrarbeit anfällt und der Autobauer zusätzliche Menschen einstellen muss. Mehr reguläre Stunden würden die Kosten unmittelbar senken. In Bereichen mit Personalüberhängen würde eine Verlängerung der Arbeitszeit hingegen keinen Sinn ergeben, hieß es aus Konzernkreisen.
Alte Grundsatzdebatte um Arbeitszeiten neu entfacht
Die 35-Stunden-Woche ist in der deutschen Autoindustrie bei
tarifgebundenen Unternehmen Standard. Gesetzlich verpflichtend ist
sie nicht. Mercedes-Benz
Nach Ansicht des Mercedes-Vorstands muss die Arbeitsstunde günstiger werden. "Der direkteste und in unseren Augen fairste Weg: Wir sollten in allen Bereichen für das gleiche Geld mehr arbeiten", hieß es Ende Juni in einem Schreiben des Vorstands an die Beschäftigten in Deutschland.
Auch der neue BMW
ISIN DE0005190003 DE0007100000 DE0007664039
AXC0173 2026-10-01/14:19
Relevante Links: BMW AG, Mercedes-Benz Group, Volkswagen AG