Wiener Börse - ATX verliert 1,11 Prozent / Der Nahe Osten bleibt im Fokus - RHI Magnesita will in UK zukaufen - AT&S wachsen kräftig
Wiens Börse hat am Montag den Handel nach den Rekorden am Montag mit satten Abschlägen beendet. Auch leicht sinkende Ölpreise änderten daran nichts. Der ATX verlor 1,11 Prozent auf 6.934,55 Punkte. Für den breiteren ATX Prime ging es um 1,07 Prozent auf 3.396,42 Zähler hinunter. An den europäischen Börsen hingegen gab es keine einheitliche Richtung.
Der Blick war weiter auf den Nahen Osten gerichtet und die Hoffnung bleibt, dass die USA und der Iran eine diplomatische Lösung finden. Die Ölpreise gingen heute etwas zurück, bleiben aber weiter hoch.
In den Fokus rückten auch Konjunkturindikatoren. Im Euroraum hat sich die Wirtschaftsstimmung im September überraschend eingetrübt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Punkte auf 97,9 Punkte, wie die Europäische Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. Zuvor war der Stimmungsindikator vier Monate in Folge gestiegen.
RHI Magnesita hat heute bestätigt, den britischen Konkurrenten Vesuvius übernehmen zu wollen. RHI büßten zum Handelsschluss im ATX Prime 1,5 Prozent ein. Der Run auf Techwerte schob einmal mehr die Papiere des Halbleiterherstellers AT&S an, die heute als ATX-Leader gute 8,6 Prozent aufbauten.
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