Putin gibt Metro-Geschäft in Russland in Zwangsverwaltung
Der russische Präsident Wladimir Putin hat das
Russland-Geschäft der Metro AG
Der Kreml hatte zu den früheren Entscheidungen erklärt, dass es sich um Unternehmen aus sogenannten unfreundlichen Ländern handle, deren Staatsführungen durch die Hilfe für Kiew in den Ukraine-Krieg verwickelt seien. Die Militärhilfe aus diesen Ländern werde aktiv von Kiew für Schläge gegen die zivil-wirtschaftliche Infrastruktur in Russland genutzt, hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow gesagt.
Die Ukraine wehrt sich auch mit Drohnenangriffen im russischen Hinterland gegen den Angriffskrieg, den Putin vor mehr als viereinhalb Jahren begonnen hatte. Dabei wurden zuletzt unter anderem Logistikzentren der größten russischen Online-Versandhandelsunternehmen Wildberries und Ozon zerstört oder beschädigt.
Metro AG blieb auch nach Kriegsbeginn in Russland
Die Metro AG in Deutschland hatte nach Beginn des von Putin befohlenen Angriffskriegs entschieden, in Russland zu bleiben. "Es war und ist auch für uns ein schwieriger Abwägungsprozess", teilte das Unternehmen bereits 2023 mit.
Zu den Gründen hieß es: "Wir tragen Verantwortung für unsere 10.000 Mitarbeiter vor Ort sowie für unsere Kunden, die von Metro Russland ihre Lebensmittel beziehen. Metro Russland ist zudem ein großes Geschäft mit Bedeutung für das Gesamtportfolio des Konzerns." Die Entscheidung sei auch im Interesse der Werterhaltung des Unternehmens für seine Aktionärinnen und Aktionäre gewesen.
Russland hatte im Zuge der vom Westen verhängten Sanktionen, darunter unter anderem die Beschlagnahmung von Staatsvermögen in der EU, mit Gegenmaßnahmen gedroht./mau/DP/jha
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AXC0203 2026-09-28/17:02