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Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit wenig Bewegung erwartet / ATX entfernt sich weiter von 7.000-Punkte-Marke - Analysten-Empfehlungen für Verbund und Erste Group

Der Wiener Aktienmarkt dürfte sich zum Wochenstart weiter von der 7.000-Punkte-Marke entfernen. Eine Bankenindikation taxierte den ATX rund 20 Minuten vor Handelsbeginn bei 6.940 Punkten und damit 0,04 Prozent unter dem Schlusskurs vom Vortag. Das europäische Umfeld wird ähnlich behauptet erwartet.

Bestimmendes Thema bleibt - auch an der heimischen Börse - der Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump rechnet nach eigenen Angaben mit weiteren Verhandlungen. "Sie wollen ein Abkommen schließen, aber es ist nicht das Abkommen, das ich schließen möchte", zitierte ihn das Nachrichtenportal "Axios" aus einem Telefongespräch. Es sei das, worauf man sich vielleicht vor einem Jahr geeinigt hätte. Laut "Axios" erwartet Trump die neuen Gespräche für kommende Woche.

Die Analysten von Deutsche Bank Research erhöhten ihre Empfehlung für die Verbund-Aktien von "Sell" auf "Hold". Zudem hoben sie das Kursziel von 55 auf 60 Euro. "Der mittelfristige Anstieg der Strompreise gleicht die Gewinnwarnung, die wir im Laufe dieses Jahres erwarten, mehr als aus. Zudem hat der österreichische Verfassungsgerichtshof in der vergangenen Woche die Rechtmäßigkeit der Gewinnabgabe in Frage gestellt; eine Entscheidung wird bis zum Jahresende erwartet", schrieb der zuständige Experte Olly Jeffrery. Zum Vergleich: Am Freitag notierte die Verbund-Aktie zum Handelsschluss bei 62,55 Euro.

Zudem erhöhten die Analysten von Deutsche Bank Research das Kursziel für die Aktien der Erste Group von 125 auf 131 Euro. Die Empfehlung "Buy" hielten sie aufrecht. Die Analysten von Barclays beließen sowohl ihr Kursziel (135 Euro) als auch ihre Empfehlung ("Overweight"). Die Erste Group hat am Freitag bekanntgegeben, ihre Beteiligung an der polnischen Tochterbank Erste Bank Polska ausbauen zu wollen. Die Erste kündigte ein freiwilliges Übernahmeangebot an, um den bestehenden Anteil von 49 Prozent an der Erste Bank Polska auf bis zu 75 Prozent aufzustocken. Sie bietet 713 Zloty (rund 163 Euro) je Aktie. Das entspricht einem Aufschlag von 22,1 Prozent auf den Referenzpreis zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Einstiegs bei der Bank im Mai 2025. Die Aktien der Erste Group notierten am Freitag zu Handelsschluss bei 123,10 Euro.

Am Freitag hatte der ATX um 0,90 Prozent höher auf 6.943,67 Punkten geschlossen.

Die größten Kursgewinner und -verlierer im prime market am Freitag:

Bajaj Mobility 4,92 %  30,95 Euro 
AT&S           4,36 %  203,50 Euro
EuroTeleSites  3,24 %  4,46 Euro  
                                  
RHI Magnesita  -2,69 % 32,60 Euro 
OMV            -2,32 % 71,60 Euro 
Addiko Bank    -1,96 % 25,00 Euro 

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