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Strategiewechsel in China: FMC verbucht 110 Millionen Euro Sonderkosten

Der Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) richtet sein langjähriges Geschäft in China neu aus. Der Dax-Konzern will sich damit in der Volksrepublik stärker auf innovative Technologien für die Blutwäsche in Behandlungszentren und die intensivmedizinische Versorgung konzentrieren. Zugleich werde das Portfolio den lokalen Anforderungen angepasst, teilte FMC am Freitag in Bad Homburg mit. Für diesen Strategiewechsel fallen Einmalkosten von 110 Millionen Euro an. Sie würden als Sonderposten ausgewiesen und voraussichtlich im dritten Quartal 2026 erfasst.

Mit dem neuen Portfolio sei der Konzern "bestens aufgestellt", um seine Wettbewerbsposition in China zu stärken und langfristige Wachstumschancen dort zu nutzen, hieß es weiter. Konkret plant FMC in dem Land die Einführung mehrerer moderner Technologien für die Blutwäsche, unter anderem ein System für die hochvolumige Hämodiafiltration. Ähnliche Technik rollt FMC derzeit auch in den USA aus, das System gilt als effektiver und schneller in der Dialyse. Im Gegenzug werden der Vertrieb und die Produktion älterer Dialysesysteme in China beendet.

FMC ist den Angaben zufolge bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten in China tätig. Die Volksrepublik trägt rund 6 bis 7 Prozent zum Umsatz im Segment Care Enablement bei, in dem der Konzern sein Produktgeschäft bündelt./tav/men/stk

 ISIN  DE0005785802

AXC0097 2026-09-25/10:45

Relevante Links: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

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