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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Meinl-Reisinger fordert in UNO-Rede regelbasierte Ordnung

New York/Washington/Teheran - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat Donnerstagabend (Ortszeit) in New York in ihrer Rede vor der UNO-Vollversammlung eine Lanze für das Völkerrecht und eine regelbasierte Ordnung gebrochen. Die Vereinten Nationen blieben heute allzu oft hinter den Erwartungen zurück, kritisierte Meinl-Reisinger. Österreich werde aber während seiner Amtszeit als nichtständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat 2027/28 keine Mühen scheuen, "um unsere gemeinsamen Regeln zu schützen."

Berichte: Iran legt Sieben-Tage-Plan zum Stopp von Krieg vor

New York/Washington/Teheran - Der Iran hat den USA Medien zufolge einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vorgelegt. Über Vermittler sei der US-Regierung ein Plan vorgelegt worden, wonach die Straße von Hormuz nach sieben Tagen wieder geöffnet werden könne, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sagte Irans Außenminister Abbas Araqchi laut der "New York Times" und der "Financial Times" am Rande der UNO-Vollversammlung in New York vor Journalisten.

Russland greift Ukraine mit Drohnen an - Explosion in Kiew

Kiew (Kyjiw)/Moskau - Russland und die Ukraine haben ihre gegenseitigen Angriffe auch in der Nacht auf Freitag fortgesetzt. Bei schweren ukrainischen Drohnenangriffen auf mehrere russische Regionen wurden Behördenangaben zufolge mindestens zwei Menschen getötet und weitere verletzt. In Belgorod starb bei den Angriffen ein Zivilist, ein weiterer wurde verletzt, wie die dortige Einsatzzentrale mitteilte. In der Region Uljanowsk wurden laut örtlichen Angaben acht Menschen verletzt, darunter ein Kind.

Trump gibt auf Staatsbankett für Xi den Schönfärber

Washington/Peking/Taipeh - US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping zu einem prunkvollen Staatsbankett im Weißen Haus empfangen, bei dem politische Durchbrüche jedoch ausgeblieben sind. Auf der Gästeliste am Donnerstagabend (Ortszeit) standen zahlreiche Chefs von US-Technologiekonzernen, darunter Elon Musk von Tesla und SpaceX, Tim Cook von Apple und Sam Altman von OpenAI.

Google schickt testweise KI-Chips ins Weltall

Mountain View - Google macht einen ersten Schritt, um herauszufinden, ob Rechenzentren im All machbar sind. Der Internet-Konzern schickt vier seiner KI-Chips in die Erdumlaufbahn, um zu testen, wie gut sie das vertragen. Probleme könnten schon in der Startphase drohen, weil die Prozessoren Erschütterungen und einem vielfachen der Erdanziehungskraft ausgesetzt sein werden, erläuterte Google in einem Blogeintrag. In Vibrationstests auf der Erde hätten die Chips den Belastungen standgehalten.

Österreichs Senioren als "Couch-Potatoes"

Wien - Österreichs Senioren sind offenbar klassische "Couch-Potatoes". Nur rund 30 Prozent sind ausreichend körperlich aktiv, um fit zu bleiben und Krankheiten zu verhüten. Das hat eine neue Studie der MedUni ergeben. Dabei wären allein schon mehr als 40 Prozent der Herzinfarkte durch ausreichend viel Bewegung zu verhindern, stellten die Wissenschafter fest.

Pröll zum Umgang mit KI: "Befinden uns an einem Kipppunkt"

Wien - Alexander Pröll (ÖVP), Staatssekretär im Bundeskanzleramt, steht vor der Aufgabe, einen neuen Plan für den Umgang mit KI zu erarbeiten. Im ersten Halbjahr 2027 soll diese - aufgrund des raschen Fortschritts bei der Entwicklung - "adaptive Strategie" stehen, sagte er im Gespräch mit der APA. Er plädiert zugleich für einen sachlichen Umgang mit Künstlicher Intelligenz und meint angesichts der enormen Fortschritte: "Wir befinden uns an einem Kipppunkt".

Greenwashing: Greenpeace mit EU-Beschwerde gegen Österreich

Wien - Ab 27. September gelten die neuen EU-Regeln gegen Greenwashing in Österreich, allerdings gibt es Kritik an der nationalen Umsetzung. Laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace können hierzulande bereits produzierte Waren noch drei Jahre lang im Regal als umweltfreundlich vermarktet werden, auch wenn sie es gar nicht sind. Gemeinsam mit dem Ökobüro legt Greenpeace daher Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen Österreich ein, so die Umwelt-NGO gegenüber der APA.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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