Airbus kämpft mit neuem Qualitätsproblem bei A321neo - 'Kein Sicherheitsmangel'
Der Flugzeugbauer Airbus
kämpft mit einem Qualitätsproblem beim Kassenschlager A321neo. Nach
Angaben eines Sprechers hat der Konzern bei einigen Jets an den
Längsversteifungen im vorderen unteren Bereich des Rumpfes
"Abweichungen" beim Oberflächenschutz festgestellt. Es handele sich
jedoch nicht um ein Sicherheitsproblem. Airbus habe bereits eine
Lösung entwickelt. Dabei müssten die Träger nicht ausgebaut werden.
Die betroffenen Flugzeuge könnten weiter betrieben werden. Das
Fachmedium "The Air Current" hatte von mehreren Hundert Flugzeugen
mit unzureichendem Korrosionsschutz berichtet.
Während US-Konkurrent Boeing seit Jahren mit den
Folgen mehrerer Unglücke und Qualitätsproblemen kämpft, ringt auch
Airbus mit Schwachstellen. Erst Anfang des Monats hatte die
Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass der europäische
Flugzeugbauer Qualitätsmängel im Heckbereich seines größeren A330neo
festgestellt habe. Die Auslieferung des Modells kam zwischen Juni
und August nahezu zum Erliegen. 2025 hatte Airbus zudem fehlerhafte
Rumpfverkleidungen bei Jets der A320-Familie entdeckt, seiner
meistverkauften Flugzeugreihe. Der Konzern musste kurz vor dem
Jahresende sein Auslieferungsziel senken./tav/men/jha/