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Netanyahu: Völkermord-Vorwurf "größte Lüge des Jahrhunderts"
New York - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat Vorwürfe, sein Land begehe im Gazastreifen einen Völkermord, als "größte Lüge des Jahrhunderts" bezeichnet. Israel habe keinen Völkermord begangen, sagte er bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen in New York. "Israel hat einen Völkermord verhindert", betonte Netanyahu. Hätte Israel die islamistische Terrororganisation Hamas nicht gestoppt, hätte diese jeden einzelnen von ihnen getötet, sagte er.
Österreichs Senioren als "Couch-Potatoes"
Wien - Österreichs Senioren sind offenbar klassische "Couch-Potatoes". Nur rund 30 Prozent sind ausreichend körperlich aktiv, um fit zu bleiben und Krankheiten zu verhüten. Das hat eine neue Studie der MedUni ergeben. Dabei wären allein schon mehr als 40 Prozent der Herzinfarkte durch ausreichend viel Bewegung zu verhindern, stellten die Wissenschafter fest.
Trump gibt auf Staatsbankett für Xi den Schönfärber
Washington/Peking/Taipeh - US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping zu einem prunkvollen Staatsbankett im Weißen Haus empfangen, bei dem politische Durchbrüche jedoch ausgeblieben sind. Auf der Gästeliste am Donnerstagabend (Ortszeit) standen zahlreiche Chefs von US-Technologiekonzernen, darunter Elon Musk von Tesla und SpaceX, Tim Cook von Apple und Sam Altman von OpenAI.
Google schickt testweise KI-Chips ins Weltall
Mountain View - Google macht einen ersten Schritt, um herauszufinden, ob Rechenzentren im All machbar sind. Der Internet-Konzern schickt vier seiner KI-Chips in die Erdumlaufbahn, um zu testen, wie gut sie das vertragen. Probleme könnten schon in der Startphase drohen, weil die Prozessoren Erschütterungen und einem vielfachen der Erdanziehungskraft ausgesetzt sein werden, erläuterte Google in einem Blogeintrag. In Vibrationstests auf der Erde hätten die Chips den Belastungen standgehalten.
Irans Präsident: USA befinden über Kriegsende ja oder nein
New York/Washington/Teheran - Die USA müssen dem iranischen Präsidenten Masuod Peseschkian zufolge über ein Ende des Krieges mit dem Iran entscheiden. Auf die Frage nach einem möglichen Kriegsende noch in diesem Jahr sagte er in einem Interview des US-Fernsehsenders Fox News: "Es ist Amerika, das entscheiden muss, ob es dies beenden will oder nicht." Pezeshkian erklärte zudem seine grundsätzliche Bereitschaft zur Herausgabe des hochangereicherten Urans im Besitz seines Landes.
Meinl-Reisinger fordert in UNO-Rede regelbasierte Ordnung
New York/Washington/Teheran - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat Donnerstagabend (Ortszeit) in New York in ihrer Rede vor der UNO-Vollversammlung eine Lanze für das Völkerrecht und eine regelbasierte Ordnung gebrochen. Die Vereinten Nationen blieben heute allzu oft hinter den Erwartungen zurück, kritisierte Meinl-Reisinger. Österreich werde aber während seiner Amtszeit als nichtständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat 2027/28 keine Mühen scheuen, "um unsere gemeinsamen Regeln zu schützen."
Thiel kritisiert Teile der Medien als "linke Hassfabrik"
Berlin - Der umstrittene Tech-Milliardär Peter Thiel hat Teile der Medien scharf kritisiert. Er frage sich, warum so viel davon "zu einer Art linken Hassfabrik verkommen" sei, sagte Thiel bei der Verleihung des Axel Springer Awards in Berlin. Die Medienlandschaft sei "sehr, sehr einseitig" und "bei weitem nicht so frei, wie wir es uns wünschen würden". Thiel wurde am Donnerstagabend mit dem Preis ausgezeichnet. Zugleich lobte der Milliardär Springer-Chef Mathias Döpfner
CNN, MS NOW und Politico wieder zu Weißem Haus zugelassen
Washington - Nach einem sechstägigen Hausverbot haben Journalisten von CNN, MS NOW und Politico wieder Zugang zum Weißen Haus erhalten. Zuvor hatte der für die Sicherheit des US-Präsidenten zuständige Secret Service sie Donnerstagfrüh (Ortszeit) entgegen einer gerichtlichen Anordnung erneut abgewiesen. Erst gegen Mittag wurden die Reporter dann eingelassen. Ein Bundesgericht hatte das von Präsident Donald Trump verhängte Hausverbot wenige Stunden zuvor aufgehoben.
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red