APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Trump empfängt Xi im Weißen Haus
Washington - US-Präsident Donald Trump hat Chinas Staatschef Xi Jinping im Weißen Haus in Washington zu einem Gipfeltreffen mit konfliktträchtigen Themen empfangen. Kurz zuvor erklärte er am Donnerstag, es sei "auch Chinas Position", Künstliche Intelligenz nicht staatlich zu regulieren. Xi hatte zuvor zu "Partnerschaft statt Rivalität" zwischen beiden Ländern aufgerufen, nachdem Trump ihn persönlich und mit militärischen Ehren am Airport zu seinem Staatsbesuch in den USA empfangen hatte.
Trotz Richterspruch: Reporter dürfen nicht ins Weiße Haus
Washington - Trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung haben Sicherheitskräfte des Weißen Hauses am Donnerstag Journalisten der Medienhäuser Politico, MS NOW und CNN den Zutritt verwehrt. Dem Reporter von Politico sei zudem der Presseausweis entzogen worden, berichtete das Magazin. Eine Reporterin des Senders MS NOW erklärte, ihr sei der Zugang versperrt worden. Auch CNN teilte mit, einigen Mitarbeitern sei der Einlass auf das Gelände verweigert worden.
Wiederkehr sucht Kandidaten für sechsjährige Volksschule
Wien - Im nächsten Herbst soll an mindestens fünf Standorten ein Schulversuch zur "sechsjährigen Volksschule" starten. Die Aufteilung auf Mittelschule und AHS-Unterstufe mit zehn Jahren "ist zu früh, Kinder entwickeln sich nicht alle im gleichen Tempo", begründete Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) seinen Vorstoß am Donnerstag. Herzstück des Modells ist eine enge Kooperation mit Mittelschulen und AHS-Unterstufen. Jetzt werden Freiwillige für den Schulversuch gesucht.
Benkos Verurteilung zu 30 Monaten Haft rechtskräftig
Innsbruck/Österreich - Das am Dienstag am Landesgericht Innsbruck ergangene Urteil gegen Signa-Gründer René Benko, in dem dieser wegen betrügerischer Krida zu 30 Monaten unbedingter Haft verurteilt worden war, ist nunmehr rechtskräftig. Denn weder die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) noch die Verteidigung Benkos hatten ein Rechtsmittel erhoben, wie das Landesgericht Innsbruck am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte.
Netzwerk warnt vor überlasteten Gefängnissen
Wien - Seit Monaten kommt der überlastete österreichische Strafvollzug nicht aus den Schlagzeilen. Getötete Häftlinge in Garsten und Klagenfurt stehen an der Spitze des Eisbergs. Das Netzwerk Kriminalpolitik schlug bei einer Pressekonferenz am Donnerstag Alarm: "So angespannt und kritisch wie derzeit war die Situation noch nie", sagte der Kriminologe und Leiter der "Hirtenberg-Kommission", Wolfgang Gratz. Um die Gefängnisse zu entlasten, hat das Netzwerk mehrere Vorschläge.
Mindestens acht Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine
Kiew (Kyjiw) - Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf Kiew und den Nordosten der Ukraine sind am Donnerstag mindestens acht Menschen getötet worden. Zudem wurde laut Behörden die Infrastruktur vielerorts beschädigt, darunter eine Geburtsklinik in der Hauptstadt und ein Gemüselager in der Region Charkiw. In Kiew kamen nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens zwei Menschen ums Leben. In Charkiw wurden mindestens sechs Menschen getötet und zwölf weitere verletzt.
Verbund hebt Stromtarif für Neukunden an
Wien - Der Verbund hebt die Strompreise für Neukunden an. Für den "Österreich-Tarif" verlangt der Konzern im ersten Vertragsjahr statt bisher netto 9,5 Cent ab sofort 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Ab dem zweiten Vertragsjahr klettert der Preis dann von 12,5 auf 15 Cent pro kWh. Für Bestandskunden bleibt der Tarif unverändert, kündigte das teilstaatliche Unternehmen am Donnerstag an. Bei EVN und weiteren großen Energieversorgern gibt es vorerst keine Erhöhungen.
Tiefkühlproduzent Ardo schließt 2027 Werk in NÖ
Groß-Enzersdorf - Der Tiefkühlproduzent Ardo Austria Frost GmbH wird sein Produktions- und Verpackungswerk in Groß-Enzersdorf in Niederösterreich 2027 schließen. Betroffen sind 190 Beschäftigte, für die ein Sozialplan ausgearbeitet wird, wie das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte. Hinzu kommen 50 Leiharbeitskräfte. Das Werk sei "in die Jahre gekommen" und würde "erhebliche Investitionen in Produktion, Verpackung, Lagerhaltung und Versorgungseinrichtungen benötigen".
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red